Berlin-Mitte: Kampagne wirbt für Friedrichstraße

Senat will autofreien Abschnitt zur „Stadt an der Friedrichstraße“ machen. Neue Showcases vorgestellt. 

Noch bis Ende Oktober soll die Friedrichstraße im Rahmen eines Modellprojekts autofrei bleiben. Auf dem Abschnitt zwischen Französischer Straße und Leipziger Straße können Berliner seit einigen Monaten entspannt einkaufen, radeln und Kaffee trinken. Nun wurde die Straße noch einmal fußgängerfreundlicher gestaltet: Neue Sitzelemente, mehr Platz für die Gewerbetreibenden und Showcases sind Teil des neu gestalteten Abschnitts. Eine Kampagne soll die Umgestaltung begleiten und in der Stadt bewerben. „Mit dem Claim ,Berlin, eine Stadt an der Friedrichstraße’ soll die Kampagne das Lebensgefühl einer neuen Friedrichstraße im Aufbruch transportieren und einen Impuls zur Stärkung des Standorts setzen“, erklärt Bezirksbürgermeister Stephan von Dassel (Grüne) das Konzept.

Frische Ideen

Mit der Konzeption und Umsetzung der Marketingkampagne wurde die Agentur BTTR GmbH im Rahmen einer öffentlichen Ausschreibung über die Vergabeplattform des Landes Berlin im Herbst 2020 beauftragt. Aufgrund der Coronabedingten Einschränkungen wurde der Kampagnenstart mehrfach verschoben. Bei einem Presserundgang in der vergangenen Woche fiel nun aber der Startschuss. Von Dassel freut sich über den Kampagnenbeginn und die erneute Umgestaltung der Flaniermeile.

Die Kampagne sei frisch und unkonventionell „und wird sicherlich auch jenseits der Veränderungen des öffentlichen Raums dazu beitragen, dass die Friedrichstraße wieder als attraktive Einkaufsstraße wahrgenommen wird, in der es immer etwas zu entdecken gibt“, sagt der Grünen-Politiker. Ob die Straße auf dem Abschnitt sogar dauerhaft autofrei bleibt, soll nach Auswertung von Daten entschieden werden, die seit Projektstart erhoben werden. 

Datum: 24. Juni 2021, Text: kr, Bild: Stefan Bartylla