Neue Bienenvölker für Marzahner Gewerbegebiet

In Zusammenarbeit mit dem Verein Stadtbienen e. V. hat die Gewerbesiedlungs-Gesellschaft (GSG Berlin) in den letzten Monaten für zwei Bienenvölker ein neues Zuhause gefunden.

Auf dem Gelände des econoparks Wolfener Straße konnten bereits Bienenstöcke aufgestellt werden, die die nützlichen Bewohner dank des wärmer werdenden Wetters Anfang Juni bezogen haben. Der Standort bietet den
Insekten künftig ausgezeichnete Voraussetzungen für die Honigproduktion: der Stellplatz ist windgeschützt, erhält ausreichend Sonnenlicht und ist umgeben von üppigen Nahrungsquellen. Zudem ist eine Beeinträchtigung der Passanten aufgrund des entsprechenden Abstands ausgeschlossen. Das Bienen-Projekt der GSG Berlin wurde im Jahr 2019 mit dem Aufstellen von zwei Bienenstöcken im econopark Plauener Straße gestartet. Als Behausung dienen speziell angefertigte Bienenboxen, die im Sinne der ökologischen Haltung den Naturwabenbau erleichtern und den Schwarmtrieb fördern.

Gewerbeflächen mit Platz für Umweltbelange

Ein Großteil des produzierten Honigs bleibt zur Versorgung bei den Bienen selbst. Als einer der größten Vermieter für Büro- und Gewerbeflächen in der Hauptstadt fokussiert sich die GSG Berlin schon seit Langem auf eine nachhaltige und umweltfreundliche Ausrichtung ihrer Immobilien. Doch darüber hinaus möchte das Unternehmen auch einen langfristigen Beitrag hinsichtlich Biodiversität und Artenvielfalt leisten. „Bienen sind ein wichtiger Bestandteil unseres heimischen Ökosystems. Sie sorgen für die Bestäubung eines Großteils der Pflanzen und spielen damit auch für den Fortbestand unserer Pflanzenwelt eine überragende Rolle“, erklärt Sebastian Blecke, Operativer Geschäftsführer der GSG Berlin, und führt aus: „Um die wichtige Aufgabe der Bienen zu unterstützen, wollen wir ihnen ein ökologisches Zuhause auf unseren Gewerbehöfen bieten. Darüber hinaus ist es für die Mieter und Besucher des econoparks eine spannende Abwechslung vom
Arbeitsalltag dem Treiben der Bienen vor ihren Bienenstöcken zuzusehen.“

Datum: 16. Juni 2021, Text: Red, Bild: IMAGO / Wassilis Aswestopoulos