Berlin-Schöneweide: Wochenmarkt auf Brauerei-Gelände

Bärenquell Brauerei in Niederschöneweide, Wochenmarkt, Griessmuehle

Der neue Wochenmarkt auf dem Bärenquell-Gelände bietet regionale Lebensmittel und lokales Handwerk.

Niederschöneweide hat einen neuen Treffpunkt am Wochenende. Jeden Samstag, zwischen 12 und 18 Uhr, findet im Revier Südost, dem ehemaligen Gelände der Bärenquell-Brauerei, ein Wochenmarkt statt: der sogenannte „Subaermarkt“, ein Wortspiel in Anlehnung an die Biersorte Bärenquell, die früher hier gebraut wurde.

Denkmalgeschütztes Gelände der ehemaligen Bärenquell-Brauerei

Denkmalgeschütztes Gelände der ehemaligen Bärenquell-Brauerei

Wochenmarkt neben der Griessmuehle

Der Umzug des Clubs Griessmuehle vo der Sonnenallee in Neukölln nach Schöneweide im vergangenen Jahr haucht dem besonderen Gelände an der Schnellerstraße, einem Industriedenkmal übrigens, immer mehr Leben ein. Der Biergarten „Baergarten“ erfreut sich bereits großer Beliebtheit und nun können sich Kiezbewohner und -besucher auch auf einen Wochenmarkt freuen. Dieser wurde quasi als Nachfolger des in Neukölln beheimateten Muehlenmarktes verstanden, der seit dem Wegzug der Griessmuehle nicht mehr stattfand.

Neue Marktkultur

Die Macher sprechen von „neuer Marktkultur“ und „der nächsten Generation von Markt“, wollen frische Lebensmittel und regionale Spezialitäten sowie lokales Handwerk hier etablieren. „Unsere Vision ist ein nachhaltiges Erlebnis, sowohl für Besucherinnen und Besucher als auch für Anbieterinnen und Anbieter. Darunter verstehen wir nicht nur einen zentralen Ort der Begegnung, der zum Einkaufen einlädt, sondern einen Katalysator der Gesellschaft, der vernetzt und vorantreibt“, heißt es seitens der Veranstalter. Während auf dem Muehlenmarkt vorrangig Trödler alte Schätze anboten, startet der Subaermarkt erstmal als Wochenmarkt. Sobald wie möglich soll dieser aber auch wieder zum Flohmarkt für private Händler werden, kündigen die Veranstalter an. Das Gelände ist für Rollstuhlfahrer geeignet, Hunde sind an der Leine willkommen, Fahrräder allerdings müssen vor dem Eingang an dafür vorgesehenen Stellen abgestellt werden. 

Datum: 14. Juni 2021, Text: Sara Klinke, Bilder: Tjard Asseng, IMAGO/POP-EYE