Elf Berliner Bäder öffnen

Schwimmspaß mit Zeitfenster, Online-Ticket und Negativ-Coronatest

Es ist so weit: Ab heute können über den Internetshop der Berliner Bäder-Betriebe (BBB) wieder Tickets für die Sommerbäder erworben werden. Ab 21. Mai heißen Berlins Freibäder dann Schwimmfreunde herzlich unter jeder Menge Hygieneauflagen willkommen. Angesichts sinkender Corona-Zahlen konnte nun grünes Licht für den Betrieb der Freibäder gegeben werden, sagte Sportsenator Andreas Geisel (SPD) auf einer Pressekonferenz am Dienstag.

Kostenlos für Kinder

Elf Sommer- und Freibäder dürfen jetzt öffnen. Dazu gehören das Kindersommerbad Platsch, die Kombibäder Gropiusstadt, Seestraße und Spandau Süd sowie die Sommerbäder Humboldthain, Insulaner, Kreuzberg, Neukölln, Pankow, Wilmersdorf und das Strandbad Wannsee. Um die Bäder nutzen zu können, muss am Eingang ein negativer Corona-Test (nicht älter als 24 Stunden) vorgelegt werden oder ein Nachweis einer Corona-Infektion (nicht älter als sechs Monate) oder der Nachweis einer vollständigen Impfung (zweite Impfung mindestens 14 Tage zuvor). Kinder unter sieben Jahren brauchen keinen Test. Wie im vergangenen Sommer können Besucher im Internet Tickets für ein festes Zeitfenster erwerben. Dieses Jahr gibt es zumeist vier Zeitfenster, wovon sich ein kurzes speziell an Frühschwimmer richtet. Eine halbe Stunde vor Ende des Zeitfensters muss das Wasser verlassen werden, in der halben Stunde dazwischen wird das Bad gereinigt. Für alle Bäder gilt ein einheitlicher Preis von 3,80 Euro. Geisel erneuerte sein Versprechen, dass Kinder bis zwölf Jahre in den Sommerferien kostenlos schwimmen gehen können.

Andere Bäder ziehen nach

Bis spätestens Mitte Juni sollen alle Berliner Frei- und Sommerbäder geöffnet sein. Auch die an private Betreiber verpachteten Bäder nehmen den Betrieb auf. Die Öffnungszeiten dieser verpachteten Strandbäder stehen bereits fest: Grünau ab 1. Juni, Jungfernheide ab 29. Mai, Lübars ab 28. Mai, Wendenschloss ab 1. Juni.

Auch für Vereine

Auch Berliner Schwimmvereine erhalten Trainingszeiten in den Sommerbädern. „Das ist uns ein besonderes Anliegen“, sagt der BBB-Vorstandsvorsitzende Johannes Kleinsorg. Der Vereinssport sei im vergangenen Jahr durch die Pandemie fast vollständig zum Erliegen gekommen, ein massiver Mitgliederschwund sei die Folge. 

Datum: 19. Mai 2021, Text: red/sara, Bild: IMAGO/Emmanuele Contini