Berlin-Wilmersdorf: Pangea-Haus feiert Wiedereröffnung nach Umbau

Interkultureller Begegnungsort eröffnet nach Sanierungszeit mit 14 neuen Mietern.

Nach einer Sanierung und Umstrukturierung wird das interkulturelle Vereinszentrum „Pangea-Haus“ in Wilmersdorf heute wieder eröffnet. Dabei werden auch die 14 neuen Mieter willkommen geheißen. Dazu gehören unter anderem das Deutsche Rote Kreuz – Kreisverband Berlin Schöneberg-Wilmersdorf, das Bundeselternnetzwerk der Migrantenorganisationen für Bildung & Teilhabe, die German Association for Central Asia, der Zentralrat der Serben in Deutschland sowie der Preußenpark.

„In dem berlinweit einmaligen Zentrum für interkulturelle Beratungs-, Bildungs- und Begegnungsangebote arbeiten künftig auf fünf Etagen 22 vorwiegend migrantische Selbstorganisationen sowie Vereine und Institutionen mit interkulturellen und integrationspolitischen Ansätzen zusammen. Dank der Förderung des Bundes und des Senats konnten die Begegnungsräume neugestaltet werden“, erklärt Bezirksbürgermeister Reinhard Naumann (SPD). Das Haus sei ein wichtiger Pfeiler der Willkommenskultur im Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf.

Neue Mieter und neue Ausrichtung

Und Sandra Obermeyer von der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen ergänzt: „Ich freue mich sehr, dass mit den Fördermitteln vom Bund und vom Land Berlin in Höhe von knapp 1,7 Millionen Euro aus dem Programm Investitionspakt Soziale Integration im Quartier das Pangea-Haus als Ort der interkulturellen Begegnung und Bildung baulich aufgewertet und einladender gestaltet wurde.“ Sobald es die Pandemie zulässt, sollen hier zahlreiche Feste und Veranstaltungen stattfinden und alle Interessierten zusammenbringen. Das Pangea-Haus wird vom Bezirk verwaltet und bietet Räumlichkeiten für Organisationen, die im interkulturellen Bereich tätig sind.

Datum: 19. Mai 2021, Text: red., Bild: iStock/Getty Images Plus/Angelina Bambina