Charlottenburg: Frische Ideen für die Paul-Hertz-Siedlung gesucht

In der Paul-Hertz-Siedlung soll in den kommenden Jahren mehr für die Nachbarschaft getan werden. Jetzt werden Ideen gesucht.

Im vergangenen Frühjahr wurde eine neue Fördermöglichkeit für nachbarschaftliches Engagement in 24 Großsiedlungen in der gesamten Stadt geschaffen. Von der soll nun auch die Paul-Hertz-Siedlung in Charlottenburg profitieren. Unter dem Motto „Paul-Hertz-Siedlung gemeinsam gestalten“, können alle Interessierten Vorschläge für Projekte zur Stärkung des nachbarschaftlichen Miteinander einreichen. Hierfür hat der Bezirk über das Landesprogramm „Stärkung Berliner Großsiedlungen“ einen Kiezfonds eingerichtet. In diesem Jahr stehen insgesamt 12.000 Euro zur Verfügung. Gefördert werden Projekte bis 3.500 Euro, die sich um die Themen Nachbarschaftliches Miteinander, Freiwilliges Engagement, Integration und Diversität, Kinder und Jugendliche oder um die Steigerung der Attraktivität des öffentlichen Raumes drehen. Gleichzeitig wird ein Beteiligungsrat eingerichtet, der sich um die Vergabe der Mittel kümmert.

Gegen das negative Image

„Großsiedlungen geht oftmals zu Unrecht ein negatives Image voraus. Wir wollen das ändern und die aktive Nachbarschaft und das zivilgesellschaftliche Engagement im Kiez stärken. Mit dem neuen Beteiligungsbeirat schaffen wir die Chance für eine aktive Bürgerbeteiligung vor Ort. Ich bin sehr gespannt, welche Projektideen eingereicht und dann auch umgesetzt werden“, freut sich Bezirksbürgermeister Reinhard Naumann (SPD) auf die Aktion. Ideen können noch bis zum 31. Mai eingereicht werden. Anträge gibt es online.

Datum: 13. Mai 2021, Text: red., Bild: IMAGO/Ikon Images