Berlin-Köpenick: Senat beantwortet Fragen zur Langen Brücke

Beteiligungsplattform des Senats sammelt Fragen und Kommentare zum Neubau der Brücke über die Dahme.

Die Lange Brücke in Köpenick ist baufällig. Bis zum Jahr 2027 wird an ihrer Stelle eine neue Brücke mit Investitionen in Höhe von 30 Millionen Euro gebaut. Schon heute wird ein Teil des Verkehrs über zwei Behelfsbrücken geführt, weil die Lange Brücke diesen nicht mehr tragen kann. 1891/92 aus Mauerwerk mit beidseitig aufgeschütteten Zufahrtsdämmen errichtet, lagern ihre Widerlager und Mittelpfeiler auf Holzpfählen. Bereits 1995 bis 1998 hatte es eine umfassende Instandsetzung der Brücke gegeben. Da die Sanierungs- und Instandsetzungsmaßnahmen an den Gründungen und Gewölben nicht gelangen, werden die damals installierten Behelfsbrücken noch heute für den Verkehr in Richtung Westen genutzt.

Auch dem Ersatz droht nun das Aus

Da sich aber auch die Behelfsbrücken inzwischen in einem baulich schlechten Zustand befinden, ist der Handlungsbedarf dringend, schließlich ist die Überquerung der Dahme an dieser Stelle auch künftig Bestandteil einer wichtigen Straßenverbindung zwischen den Ortsteilen Müggelheim und Niederschöneweide. Die Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz möchte nun umfassend zu dem Vorhaben informieren.

Onlineplattform ist eingerichtet

Aus diesem Grund ist seit wenigen Tagen eine Online-Öffentlichkeitsbeteiligung zum Projekt gestartet. Bürgerinnen können auf der Beteiligungsplattform meinBerlin.de Fragen stellen und Kommentare abgeben. Im ersten Schritt der Beteiligung sind neben Vorschlägen und Anregungen zum Bauprojekt auch Rückmeldungen zur Ausgestaltung des Beteiligungsverfahrens möglich. In den drei Kategorien „Informationen rund um das Vorhaben“, „Wünsche zum Beteiligungsprozess“ und „Hinweise und Vorschläge zum geplanten Neubau“ können Berliner hier noch bis Juli Fragen stellen und Kommentare abgeben. Für den 2. Juni ist auch eine erste öffentliche digital gehaltene Informationsveranstaltung zur Langen Brücke geplant. Dann wird es einen ersten großer Überblick über das Bauvorhaben geben.

Zur Beteiligungsplattform der Senatsverwaltung

Datum: 2. Mai 2021. Text: red /ylla, Bild: imago/ Sabine Gudath