Startschuss für Trinkbrunnen-Saison fällt in Lichtenberg

180 blaue Trinkbrunnensäulen haben die Berliner Wasserbetriebe im gesamten Berliner Stadtgebiet in diesem Jahr in Betrieb. “Bis zum 13. Mai sollen sie allesamt sprudeln”, nannte das Unternehmen heute bei der offiziellen Einweihung einer neuen Trinksäule in Lichtenberg das gesetzte Ziel.

Innerhalb des vergangenen Jahres habe man 55 zusätzliche Trinkbrunnen an belebten Straßen und Plätzen installiert. Die kostenlosen Durstlöscher sorgen von April bis Oktober für Erfrischung.

Den offiziellen Saisonstart feierten Gesche Grützmacher, Vize-Chefin der Wasserversorgung der
Berliner Wasserbetriebe, und Martin Schaefer (CDU), Umweltstadtrat des Bezirkes Lichtenberg, heute gemeinsam am neuen Brunnen an der Türrschmidt-/Ecke Kaskelstraße.

„Wir freuen uns, dass unsere Brunnen in diesem Jahr wieder alle sprudeln“, sagt Dr. Gesche Grützmacher. 2020 konnte man wegen der Corona-Pandemie nur ein Teil der Brunnen in Betrieb nehmen. 

Sehr wichtig für die Kieze

„Die mittlerweile 21 Trinkbrunnen sind aus dem Bild unseres Bezirkes nicht mehr wegzudenken“, sagt Martin Schaefer. „Sie sind Anlaufpunkt und erhöhen die Aufenthaltsqualität in den Kiezen.“ Seit 1985 stellen die Berliner Wasserbetriebe Trinkbrunnen in der Stadt auf. Seit 2018 geschieht dies im Auftrag des Landes Berlin, das bisher in dieses Projekt 1,5 Millionen Euro investiert hat. In diesem Zeitraum haben die Wasserbetriebe 135 Trinkbrunnen errichtet – die meisten davon sogenannte Kaiser-Brunnen. Die „blauen Wunder“ aus Aluminiumguss entstammen einem Entwurf des Architekten Siegfried Kaiser. Auf ihnen ist bildhaft der Wasserkreislauf dargestellt.

Aufruf zur Ergänzung

Die Trinkbrunnen sind permanent in Betrieb, liefern also rund um die Uhr frisches Berliner Wasser. Wegen mangelnder Nachfrage und aus Frostschutzgründen sind sie in den Herbst- und Wintermonaten ausgeschaltet. Wer im eigenen Kiez einen Brunnen vermisst, kann sich einfach per Mail an trinkbrunnen@bwb.de wenden.

Datum 24. April 2021, Text: red/ylla, Bild: Berliner Wasserbetriebe