Neukölln schwimmt wieder bei Olympia!

Leonie Kullmann und Ole Braunschweig von der Schwimm-Gemeinschaft Neukölln qualifizierten sich kürzlich für die Teilnahme an den Olympischen Sommerspielen in Tokio.

Nur die aussichtsreichsten Athleten in der Schwimmhalle an der Landsberger Allee waren zugelassen – wegen Corona. Kullmann hatte bereits in der Vergangenheit die Möglichkeit, olympische Erfahrung zu sammeln. Sie nahm 2016 an der Olympiade in Rio de Janeiro teil.  Braunschweig blickt seiner ersten Olympiateilnahme entgegen. Beide haben die Möglichkeit, sich bei den Olympischen Sommerspielen in Tokio teilzunehmen, die vom 23. Juli bis 8. August stattfinden sollen. Die Sportler der SG Neukölln, die seit 1996 kontinuierlich Olympiateilnehmer stellt, werden trainiert von Lasse Frank.

Schnellster Deutscher Rückenschwimmer

Ole Braunschweig setzte sich über 100 Meter Rücken im Finale in 53,87 Sekunden gegen die Konkurrenz durch. Er verpasste zwar die Norm über die Einzelstrecke um 17 Hundertstelsekunden, wird aber als schnellster Deutscher Rückenschwimmer für die Lagenstaffel eingesetzt. In einem zweiten Wettkampf hielt er sich – weil in Tokio ohnehin dabei – zudem die Chance für einen Start im Einzel über hundert Meter Rücken offen, wie das Facetten-Magazin Neukölln berichtete.

Einzelplatz verfehlt – oder nicht?

Leonie Kullmann qualifizierte sich für einen Platz in der 4 x 200 Meter-Freistil-Staffel des Deutschen Schwimmverbandes. Über 400 Meter Freistil verfehlte die 21-Jährige mit einer Zeit von 4:06,25 Minuten einen der beiden deutschen Einzelplätze nur knapp.  Sarah Köhler (4:05,99 Minuten) und Isabel Gose (4:05,19 Minuten) waren etwas schneller. Sie könnte aber dennoch auf dieser Distanz starten, sofern Köhler zugunsten ihrer längeren Strecken auf die 400 Meter in Tokio verzichtet.

Ramon Klenz, der neben Kullmann und Braunschweig zum Jahreswechsel 2019 / 2020 aussichtsreicher Schwimmer der SG-Neukölln für eine Olympia-Nominierung war, schaffte es leider nicht: 3,3 Zehntel fehlten über 200 Meter Schmetterling dem ehemaligen deutschen Rekordhalter zur Norm. Im Alleingang unter Anfeuerung der wenigen in der Halle Anwesenden kam er auf eine Zeit von 1:56,63 Minuten.

Datum: 23. April 2021, Text: ast. Bild: SG Neukölln

 

 

 

 

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