Horoskope waren im Corona-Jahr 2020 besonders positiv

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In nahezu jeder Hochkultur spielt die Astrologie eine bedeutende Rolle. Erwähnenswert sind in diesem Zusammenhang die chinesische Astrologie, aber auch die indische, arabische, indianische und keltische.

Jede Kultur bildete in unterschiedlicher Weise Horoskope, Stern- oder Tierkreiszeichen, Häuser und Felder und deutete diese.

Die Astrologie und warum viele Menschen an diese glauben

Um ein Horoskop zu erstellen, gibt es viele Möglichkeiten und hinzu kommen noch einmal mindestens genauso viele, um die komplizierte Zeichnung zu interpretieren. Ob und was das Horoskop aussagt, bspw. über die Persönlichkeit des Fragenden oder sogar einen Blick in die Zukunft zulässt, das ist abhängig von der Sicht des Astrologen.

Viele Menschen glauben daran, dass die Sterne unser Leben bestimmen oder beeinflussen. So sind 25 Prozent der Deutschen der Ansicht, dass ihr Sternzeichen einen Einfluss auf ihr Leben und ihren Charakter hat. Doch auch die restlichen 75 Prozent lesen zumindest hin und wieder das Horoskop in der Zeitung. Interessant ist der Fakt, dass die Horoskop-Schreiber genau wissen, wie sie die Menschen „bekommen“: mithilfe des Barnum-Effekts. Im Vergleich zu den Vorjahren war 2020 besonders positiv in Hinsicht auf die Horoskope. Große Themen waren bei den Jahreshoroskopen vor allem Umwelt- und Tierschutz, Gesundheit und Nahrung, Finanzen, Machtmissbrauch, Politik, Familie, Kinder und Heimat. Es war selten so wichtig, dass alle gemeinsam an einem Strang ziehen und die Verantwortung für unsere Zukunft übernehmen; unseren Planeten – sprich unsere Heimat.

Somit alles Themen, von denen die Menschen sich berührt fühlen.

Horoskop für 2020: ein Jahr der Umbrüche und großen Veränderungen

Auch wenn die Vorhersagen im Jahreshoroskop und im Verlauf des Jahres positiv waren, so stellt sich die Frage, ob Corona bereits vorausgesagt wurde. So hieß es, dass wichtige Konstellationen bevorstehen, die dafür sorgen werden, dass 2020 ein Jahr der Umbrüche und großen Veränderungen sein wird. Bereits 2019 gab es die ersten Anzeichen, wobei die Höhepunkte um den 12. Januar 2020 und Dezember 2020 bevorstehen. Weiter hieß es, dass vieles, was in den vergangenen Jahrzehnten aufgebaut und aufgebläht wurde, sich von Grund auf konsolidieren wird.

Dieser Umschwung sollte zusätzlich verstärkt werden, durch den Umstand, dass 2020 ab dem 20. März vom Mond regiert wird und Mondjahre als allgemein unbeständig, veränderlich und unkontrollierbar gelten. Da die äußere Welt einem solchen Wandel unterzogen wird, werden daher verstärkt die innere Zufriedenheit, die Familie und Häuslichkeit im Fokus stehen.

Weiterhin sagten die Astrologen voraus, dass in 2020 einige himmlische Aspektierungen eintreten werden. Unter diesen kam es bereits in der Vergangenheit häufig zu Erschütterungen. Umstürze, Kapitalmarkt, Staatskrisen, Naturkatastrophen aber auch Kriege seien bei diesen Konstellationen häufig zu beobachten. Doch eben diese Umbrüche würden eine Chance auf Reinigung und Besinnung auf die wesentlichen Werte bieten. Das heißt, dass nicht alles zusammenbrechen würde, sondern sich nur neu aussortiere.

Die „Glückspilze“ des Jahres 2020 laut Horoskop

Nun ist die Frage, ob Horoskope als Mutmacher im Corona-Jahr bezeichnet werden können. Eine Untersuchung von verschiedenen Keywords aus den Jahren 2017 und 2020 ergab, dass diese entweder positiv oder negativ konnotiert wurde. Des Weiteren sind diese Begriffe weiteren Unterkategorien zugeordnet wie bspw. Liebe und Glück auf der einen Seite und auf der anderen eben Unglück und Stress.

Sechs Sternzeichen wurde für das Jahr 2020 das beste Jahr vorausgesagt: Jungfrau, Skorpion, Schütze, Steinbock, Wassermann und Fische.

Jungfrau:

Menschen, die im Sternzeichen Jungfrau geboren sind, sollten sich auf ein tolles Jahr 2020 freuen, denn sie würden auf einer Glückswelle durch alle Lebensbereiche schwimmen. Die Beziehungen seien harmonisch und das nächste Level könnte erreicht werden, während die Singles gute Flirt-Chancen hätten. Selbst im Job sollte es blendend laufen, mit Weiterentwicklungen und einer großen Veränderung. Selbst ein neuer Job wurde in Aussicht gestellt, der mit einem Umzug verbunden sei.

Skorpion:

Spannend sollte es bei den Skorpion-geborenen werden, denn es sollte viele positive und aufregende Veränderungen geben. Nichts sollte so bleiben, wie es war. Liebesglück und erfolgt im Job wurden vorausgesagt.

Schütze:

Den Schützen sollte ein finanzieller Aufschwung bevorstehen und auch Unterstützung im Beruf sollte es geben.

Steinbock:

Eines der besten Jahre sollten die Steinböcke erleben. In den kommenden Monaten sollte es zu großen Erfolgen kommen und das ohne Anstrengung. Auch im familiären Sektor sollte das Glück auf der Seite des Steinbocks stehen

Wassermann:

Im Beruf sollte 2020 alles wunderbar laufen, da Merkur für Erfolge sorgen sollte. Allerdings sollte hier die Arbeit in den Hintergrund rücken und sich alles nur um die Liebe drehen.

Fische:

In 2020 sollten die Fische zu den absoluten Glückskindern zählen aufgrund der günstigen Position von Jupiter, Saturn und Uranus. Die Jobsuche sollte problemlos erfolgen und auch finanziell sollte es gut laufen.

Kein gutes Jahr für diese sechs Sternzeichen

Ganz anders sollte das Jahr 2020 für die folgenden sechs Sternzeichen ausfallen.

Widder:

Da die Widder in 2020 vom Planeten Jupiter regiert wurden, stand ihnen kein gutes Jahr bevor: Dies sollte irgendwie verhext sein. Denn häufiger sollten Vorhaben scheitern und nichts sollte so laufen wie geplant.

Stier:

Den Stieren stand ebenfalls ein kompliziertes Jahr bevor, in dem sich alles um Transformation dreht. Nichts sollte mehr so sein, wie es war. Jedoch stand ihnen laut den Astrologen ein Happy End bevor.

Zwillinge:

Ein Jahr voller Hindernisse in dem Veränderungen jede Menge Ärgernisse und Hürden in das alltägliche Leben bringen. Nur mit viel Anstrengung und Kreativität sollte es gelingen, das Ziel zu erreichen. Selbst in finanzieller Hinsicht sollte es einige unglückliche Überraschungen geben.

Krebs:

Das Jahr 2020 sollte für die Krebse turbulent werden und die Krebs-geborenen im Job an ihre Grenzen bringen. Dies sollte jedoch nicht am Krebs selbst liegen, sondern an den falschen Menschen, die sich in sein Leben schleichen sollten. Im beruflichen Umfeld sollte es Feinde geben, die neidisch sind und den Krebs ausstechen wollten.

Löwe:

Ein durchwachsenes Jahr sollte 2020 für die Löwen-geborenen sein. Im Verlauf des Jahres sollte es zu abwechselnden Phasen kommen, die das Vorankommen ausbremsen. Damit sollte es zu unangenehmen Gefühlen kommen, da direkt auf den Erfolgskurs eine negative Überraschung auftritt.

Waage:

Hier ist Harmonie das Wichtigste und besonders in der Liebe wünschten sich die Waage-geborenen Halt und Stabilität. Doch eben dies sollte 2020 auf den Kopf gestellt werden mit der Folge, dass es zu einer emotionalen Achterbahnfahrt kam. Beziehungen werden auf die Probe gestellt und auch Singles sollten Höhen und Tiefen erleben.

2020: Laut Horoskop sollte ein Wertewandel stattfinden

Gleich in den ersten Wochen des Jahres 2020 – rund um den 12. Januar – sollte es laut den Astrologen zu einem Paukenschlag kommen. Denn zwei kosmische Schwergewichte (Saturn und Pluto) trafen sich im Steinbock. Jede Konstellation wurde durch die Sonnenfinsternis vom 26. Dezember 2019 verstärkt und die ihre Schatten auf den kommenden Januar vorauswarf. Zwar war diese Eklipse in Deutschland wirksam, aber aufgrund der frühen Tageszeit nicht sichtbar.

Der Weltfrieden und die innere Sicherheit könnten, so die Astrologen in 2020 gewaltig wackeln und auch die langerwartete Bankenkrise sollte sich manifestieren, vor der schon lange gewarnt wurde. Dieses wäre jedoch eine Krise mit Ansage und selbst für diese galt: Sie wird den Menschen zum richtigen Maß zurückführen. Nicht nur ein Wertewandel sollte stattfinden, sondern auch Machtspiele sollten schneller durchschaut werden.

Wichtig sei, laut den Astrologen, dass jeder diesen Umsturz als wichtig ansieht und sich durch eine geschickte Wertesicherung von dem aufgeblähten Finanzsystem unabhängiger macht. Spätestens im Dezember 2020 sollte wieder auf bleibende und feste Werte gesetzt werden – weg vom virtuellen Geld. Zuletzt trafen sich Pluto und Saturn 1518 im Steinbock. Der Ablasshandel erreichte zu dieser Zeit seinen Höhepunkt, die Reformation nahm als Gegenbewegung ihren Anfang und sollte das Gefüge der ganzen Epoche verändern und bis zur Gegenwart wirken.

Für 2020 sahen die Astrologen eine erneute Zuspitzung. Da sich zudem eine astrologische Stellung von 1968 wiederholte (Zeit der Studentenrevolten). In Kombination der beiden Konstellationen von 1518 und 1968 wurde ein gewaltiges Konfliktpotenzial vorhergesehen. Zwar zeigt sich der „Muff der Talare“ diesmal auf anderen Ebenen, doch die Brisanz sollte nicht unterschätzt werden.

Nostradamus: hat er den Coronavirus vorausgesagt

Eine historische Studie, die 1985 bereits publiziert wurde, zeigte zweifelsfrei und unter aktiver Mitwirkung von Astrologen auf, dass es diesen – entgegen ihrer eigenen Vorhersagen – nicht möglich sei, anhand des Geburtsdatums keinerlei valide Aussage über die Persönlichkeit einer Testperson über den Zufall hinausgehende machen können. Natürlich wird diese Studie bzw. deren Resultate von Astrologen bis heute angezweifelt.

Doch was ist mit Nostradamus? Hat er den Coronavirus vorausgesagt? Ein viraler Beitrag in den sozialen Medien behauptet, der französische Astrologe Nostradamus aus dem 16. Jahrhundert habe die Coronavirus-Pandemie vorhergesagt. Mehrere Facebook-Nutzer haben Nostradamus ein Zitat zugeschrieben und behauptet, es sei in seinem Buch Les Prophéties (The Prophecies) erwähnt worden.

Diese Behauptung ist unbegründet. Reuters fand keine Beweise dafür, dass diese Prophezeiung von Nostradamus geschrieben wurde. Stephane Gerson, Professor für Französisch und Geschichte an der New York University, sagte gegenüber Reuters, dieser Text stamme weder aus Nostradamus Prophezeiungen noch aus anderen Prognosen von Nostradamus.

Das Reuters Fact-Check-Team hat ähnliche Behauptungen zu angeblichen Vorhersagen des COVID-19-Ausbruchs entlarvt.

Datum: 19. April 2021, Bild: Pixabay/Quique