Berlin-Weißensee: Stillstand am Caligariplatz

Die sogenannte Weißenseer Spitze, also der Bereich rund um Caligariplatz, Heinersdorfer Straße sowie Gustav-Adolf-Straße in Richtung Prenzlauer Promenade, soll aufgewertet werden. Bemühungen dazu gibt es bereit seit einigen Jahren. Passiert ist bislang allerdings nicht viel.

Umgestaltungen wären im Rahmen von Sanierungs- und Baumaßnahmen im Quartier Langhansstraße denkbar, so die grobe Planung, die 2019 Form angenommen hat. Wie die Antwort von Stadtrat Vollrad Kuhn (Grüne) auf eine Frage von Jurik Stiller von der Linksfraktion im Bezirksparlament nun zeigt, gibt es aber auch zwei Jahre später noch „keine konkreten Umbaupläne“. Die Qualifizierung des Caligariplatzes als Stadtplatz und Eingangsbereich sei aber eine wesentliche Maßnahme, die im Rahmen der vorbereitenden Untersuchung zum Quartier Langhansstraße vorgeschlagen wird, wie es in der Antwort weiter heißt. Grund für den Stillstand: „Ohne das Sanierungsrecht fehlen dem Bezirksamt derzeit die Ressourcen, um Planungen und bauliche Maßnahmen sowie die dazugehörigen Abstimmungen voranzubringen.“

Planungen könnten ab Mai fortschreiten

Die Festlegung des Sanierungsrechts, so Kuhns Hoffnung, könnte aber bereits im Mai kommen. „Danach werden die Abstimmungen und Planungen für entsprechende Maßnahmen wiederaufgenommen“. Unter anderem soll dann der Caligariplatz als Grünanlage bis zur Gustav-Adolf-Straße weitergeführt werden. Auch eine Fußgängerquerung in Höhe der Brotfabrik und die Errichtung eines ebenerdigen Springbrunnens sind im Gespräch. Zudem soll die Kreuzung Prenzlauer Promenade/ Gustav-Adolf-Straße sicherer gestaltet werden.

Datum: 4. April, Text: red/kr, Bild: IMAGO/Stöpper