Sharing in Spandau: Weitere Jelbi-Station für Haselhorst

Jelbi Eröffnung Station Haselhorst

Der Spandauer Ortsteil Haselhorst ist ab sofort so gut mit Sharing-Angeboten ausgestattet wie kein anderer Kiez in einem Außenbezirk. Das teilt die BVG mit.

In dieser Woche haben die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) am U-Bahnhof Haselhorst ihre elfte Jelbi-Station eröffnet. Damit komplettierte das Unternehmen “ein bisher einmaliges Netzwerk mit der großen Station und den fünf kleinen Jelbi-Punkten an der Waterkant in Spandau”, heißt es in einer Mitteilung der BVG. Auf dem Ferdinand-Friedensburg-Platz, direkt am U-Bahnhof, steht nun ein umfangreiches und umweltfreundliches Sharing-Angebot aus E-Tretrollern und Carsharing-Fahrzeugen zur Verfügung.

Der erfolgreichste Start aller Jelbi-Stationen

Vor allem  Bewohner rund um die Spandauer Wasserstadt sollen vom neuen Angebot profitieren. Diese hätten dem Mitte Dezember eröffneten Jelbi-Standort an der Waterkant mit rund 2.500 Vermietungen in den ersten drei Monaten zum erfolgreichsten Start aller Stationen verholfen – trotz Winter und Lockdown. Nun können zum Beispiel auch Carsharing-Fahrzeuge am U-Bahnhof Haselhorst abgestellt oder ausgeliehen werden, wo es mit der U-Bahn oder einer der fünf Buslinien Anbindungen in alle Richtungen gibt. Um wildem Parken vorzubeugen, wurden spezielle Scooter-Parkstationen aufgestellt.

Eva Kreienkamp, Vorstandsvorsitzende der BVG: „Mit diesem außergewöhnlichen Jelbi-Netzwerk ermöglichen wir mehr als 20.000 Bewohnern der Waterkant, der Wasserstadt und Haselhorsts erstmals den Zugang zu Sharing-Angeboten vor der eigenen Haustür. Wir sind froh, dass unsere Jelbi-Partner mit uns den Weg nach Spandau gegangen sind, um den dort lebenden Menschen den Umstieg vom eigenen Auto auf umweltfreundliche, geteilte Mobilität so leicht zu machen.“

Bau-Boom in Haselhorst und Siemensstadt

Spandaus Baustadtrat Frank Bewig (CDU) ergänzt: „Spandau wächst rasant. Gerade Haselhorst und Siemensstadt sind aktuell sehr bedeutende Wohnungsbaustandorte. Ich freue mich sehr, dass die BVG durch die Mobilitätsplattform Jelbi und der damit verbundenen Vernetzung der verschiedenen Mobilitätsangebote eine Verbesserung durch den öffentlichen Personennahverkehr bietet. Bürgerinnen und Bürger brauchen Mobilitätsangebote, wenn sie auf das eigene Auto oder den Zweitwagen verzichten wollen.”

Vor Ort stehen die Fahrzeuge von Voi, Miles und Mobileeee zur Verfügung, die gemeinsam mit der Gewobag und der BVG das Jelbi-Bündnis Waterkant/Haselhorst bilden. Jelbi-Nutzer haben mittlerweile Zugriff auf inzwischen über 30.000 Fahrzeuge – laut BVG mehr als auf jeder anderen deutschen Mobilitätsplattform.

Datum: 27. März 2021, Text: red, Bild:BVG/Andreas Süß