Spreepark: Das Original-Riesenrad bleibt den Berlinern erhalten

Trotz des zwischenzeitlichen Wintereinbruchs konnte der temporäre Abbau des 220 Tonnen schweren Riesenrades im Spreepark erfolgreich abgeschlossen werden. Nun beginnen die weiteren Sanierungsarbeiten am 45 Meter hohen historischen Wahrzeichen des Parks.

Im Rahmen der erfolgreich durchgeführten Demontage des Riesenrades im Berliner Spreepark konnten die Erkenntnisse aus ersten Voruntersuchungen im Jahr 2017 bestätigt werden: Das 1989 erbaute Riesenrad ist sanierungsfähig und wird sich wieder im Spreepark drehen.

Christoph Schmidt, Geschäftsführer der Grün Berlin GmbH: „Nach erfolgtem Abbau bestehen keine Zweifel. Sowohl das Material als auch die damalige Bauausführung sind von so guter Qualität, dass das Riesenrad die Jahre des Stillstands ungewöhnlich gut überstanden hat.“ Dazu beigetragen haben auch die Wartungsarbeiten, die Grün Berlin regelmäßig am Riesenrad durchgeführt hat. Zur Wiedereröffnung des neuen Spreeparks wird sich das sanierte Riesenrad 2024 wieder drehen.

Ausschreibung zu den Sanierungsarbeiten am Riesenrad sind in der Vorbereitung

Bis Ende März werden nun technische Planungen und Prüfungen durchgeführt. Anschließend erfolgen europaweite Ausschreibungen zur Sanierung und zum Wiederaufbau des Riesenrades.

Das Riesenrad wird wieder zum Zentrum des Spreeparks

Die Eröffnung des Spreeparks der Zukunft ist schrittweise ab 2022 geplant, wenn mit dem Eierhäuschen auch der neue Gastronomie- und Kunststandort eröffnet. Auf vielfachen Wunsch der Bürger wurde das historische Erbe des Parks im neuen Konzept aufgegriffen: So wird im Rahmen der geplanten Eröffnung des Kernbereichs ab 2024 auch das Riesenrad wieder den Betrieb am angestammten Platz aufnehmen.

In außergewöhnlicher Insellage und in unmittelbarer Nachbarschaft der Veranstaltungsorte Englisches Dorf und Freilichtbühne bilden dann das Riesenrad mit dem Wasserbecken einen Hauptanziehungspunkt im künftigen Spreepark. Die Kosten für die Sanierung des Riesenrades belaufen sich voraussichtlich auf vier Millionen Euro.

Datum: 20. Februar 2021, Text: red, Bild imago images/Future image