Berliner Siemensstadt: Der neue Kiez sucht einen Namen

Siemensstadt 2.0

In der Siemensstadt entsteht ein Ort zum Leben, Arbeiten und Forschen. Beim Namen können die Berliner mitentscheiden.

Nun ruft der Siemens-Konzern dazu auf, dem neuen „Stadtteil der Zukunft“ in Spandau einen Namen zu geben. Alle Interessierten werden dazu ermuntert, sich an der Namenssuche zu beteiligen und online abzustimmen. Zur Auswahl stehen „Zukunftsfeld Siemensstadt“, „Stadtfabrik Siemensstadt“, die bisherige Bezeichnung „Siemensstadt 2.0“ und weitere Optionen.

Berlin ist der größte Produktionsstandort

„Als größter Produktionsstandort von Siemens weltweit unterstreicht der Begriff die Bedeutung des Ortes für die Industrie“, heißt es zur „Stadtfabrik“. „Gleichzeitig steht er nicht nur für eine Fabrik in der Stadt, sondern auch für eine Fabrik, die Urbanität neu definieren und Städte von morgen gemeinsam mit den Bürgern neu gestalten will.“ Und zum „Zukunftsfeld“: „Als freier Ort zum Denken lädt das ,Feld’ Menschen aus der ganzen Welt ein. So wird das Feld zum Katalysator für einen anhaltenden Prozess, bei dem viele Wissenschaftsdisziplinen gemeinsam Lösungen erkunden und schaffen.“ Mehr zur Abstimmung und zu den einzelnen Namensvorschlägen gibt es online.

Offenes Quartier in der Siemensstadt

Im Rahmen des Siemensstadt-Projekts wird in den kommenden Jahren ein bisher geschlossenes, 70 Hektar großes Areal zu einem offenen, modernen und urbanen Stadtteil der Zukunft entwickelt. Mit dem städtebaulichen Entwurf von O&O Baukunst wurde im Januar 2020 die Grundlage für dessen Gestaltung geschaffen. Im Herbst wurde der Hochbauwettbewerb entschieden.

Datum: 10. Februar 2021, Text: red/nm, Visualisierung: O&O Baukunst/Siemens AG