Charlottenburg-Wilmersdorf: Bezirksamt verteilt OP-Masken an Bedürftige

Das Tragen von medizinischen Masken im öffentlichen Nahverkehr, in Arztpraxen und in Supermärkten ist nun auch in Berlin Pflicht. Das Bezirksamt verteilt diese am 26. Januar an Bedürftige. 

„FFP2-Masken dürfen kein Luxusgut sein”, sagte zuletzt die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) und sprach damit vielen Politikern und Berlinern aus dem Herzen. Seit dem Wochenende sind die sogenannten OP-Masken auch in Berlin Pflicht im Supermarkt, und in Bus und Bahn. Während die einfachen medizinischen Masken meist schon für unter einen Euro zu haben, müssen Berliner für FFP2-Masken schon tiefer in die Taschen greifen. Rund fünf Euro pro Kosten kosten sie in den Apotheken der Stadt.

Verteilung an zwei Standorten

Der Senat hat deshalb zeitgleich mit der Pflicht zum Tragen der OP-Masken auch beschlossen, für eine „berlinweite Versorgung mit medizinischen Mund-Nasenschutz-Masken für Bedürftige zu sorgen“. Zuständig für die Verteilung sind demnach die Bezirksämter. In Charlottenburg-Wilmersdorf sollen Bedürftige ab dem 26. Januar, 9 bis 15 Uhr, medizinische Masken erhalten.

„Die Ausgabe der Masken ist auf fünf Stück pro Person beschränkt und soll gegen Vorlage des Berlin-Passes, eines Leistungsbescheides für Sozialleistungen oder ähnlichem erfolgen“, erklärt das Bezirksamt dazu. Die Ausgabestellen befinden sich an den folgenden beiden Standorten:

  • Rathaus Charlottenburg, Otto-Suhr-Allee 102, Eingang zum ehemaligen Ratskeller, die Ausgabe erfolgt im dortigen Eingangsbereich
  • Dienstgebäude Hohenzollerndamm 174, die Ausgabe erfolgt im Eingangsbereich.

Der Erhalt der Masken wird auf dem vorzulegenden Leistungsbescheid quittiert, um Missbrauch vorzubeugen

Datum: 25. Januar 2021, Text: red., Bild: imago images/Christian Ohde