Berlin-Mitte: Kampf gegen Müll geht auch 2021 weiter

Das Bezirksamt Mitte zieht zum Jahreswechsel eine positive Bilanz. Sperrmüllaktionstage sollen auch 2021 die Straßen sauberer machen. 

Auf Gehwegen und Straßen abgestellte Matratzen, Kühlschränke, Sofas und Fernseher gehören im Wedding und in Moabit vielerorts zum Stadtbild. 2019 hat der Bezirk Mitte dem illegal abgestellten Sperrmüll den Kampf angesagt und im gleichen Jahr zum ersten Mal Sperrmüllaktionstage durchgeführt. An diesen können alle Bewohner des Bezirks ihren Sperrmüll zu einem bestimmten Ort bringen und kostenlos von der BSR entsorgen lassen. In 2020 wurde das Projekt fortgesetzt – mit Erfolg wie Zahlen des Bezirksamts zeigen. Trotz der Corona-Pandemie haben insgesamt 1.253 Bürger die Möglichkeit genutzt, um 1.009 Kubikmeter Sperrmüll und 1.475 Elektroaltgeräte an elf Aktionstagen zu entsorgen.

Für Thematik sensibilisieren

„Der Kampf gegen den Müll in unserer Stadt ist manchmal kleinteilig und verlangt einen langen Atem“, erklärt Bezirksbürgermeister Stephan von Dassel (Grüne). Die Aktionstage sollen Abhilfe schaffen. „Ganz nebenbei regen wir zusätzlich zum Tausch von Gegenständen an und sensibilisieren dadurch für die Thematik der Müllvermeidung. Dabei möchten wir uns auch ausdrücklich bei den Mitarbeitenden der BSR bedanken, die auch in diesen schwierigen Zeiten der Pandemie unsere Stadt weiterhin sauber halten!“

Die Sperrmüllaktionstage finden einmalig statt und sind kostenlos. Das Geld dafür stammt aus dem Aktionsprogramm „Saubere Stadt“ des Berliner Senats. Kiezläufer informieren Anwohnende rund um die jeweiligen Standorte rechtzeitig mithilfe von mehrsprachigen Aushängen an den Hauswänden. Konkrete Termine für dieses Jahr wurden bislang noch nicht bekanntgegeben.

Datum: 4. Januar 2021, Text: kr/red, Bild: imago images/Sabine Gudath