Berlin-Köpenick: Abriss der Salvador-Allende-Brücke geht in zweite Phase

Bis kurz vor Weihnachten ist die Müggelspree für den Schiffsverkehr gesperrt. Grund sind Abbrucharbeiten an der Salvador-Allende-Brücke.

Seit dem 3. Dezember wird das zweite Segment der alten Salvador-Allende-Brücke in Köpenick abgerissen. Das etwa 600 Tonnen schwere Brückenteil aus Spannbeton wird, wie bereits das erste Segment, mit Seilsägen abgetrennt, auf die bereitstehenden Pontons abgelassen und anschließend mit Abbruchbaggern zerkleinert.

Auf Grund der Komplexität der Abbrucharbeiten muss der Schiffahrtsverkehr auf der Müggelspree bis zum 7. Dezember, 12 Uhr, im Bereich der Brücke voll gesperrt werden. Ab dem 8. Dezember werden die in die Wasserstraße hineinragenden Segmente sowie das Restbauwerk auf dem Mittelpfeiler zurückgebaut. Hierfür wird der gesamte Bereich auf der Müggelspree erneut bis zum 21. Dezember voll gesperrt.

Eine Brückenteil bleibt für den Verkehr offen

Die jetzt zu demontierende Brücke wurde in den Jahren 1979 bis 1981 als mehrfeldriges Spann­beton­bauwerk mit zwei getrennten Überbauten geplant und errichtet und dient der Umfahrung der Köpenicker Altstadt sowie der Verbindung zwischen den nördlich gelegenen Wohngebieten von Köpenick bis Hellersdorf und dem Köpenicker Krankenhaus.

Der Neubau des westlichen Überbaus der zweigeteilten Brück wurde im Jahr 2019 abgeschlossen. Der gesamte Verkehr wird seitdem behelfsweise über diesen neuen Brückenteil geführt.

Datum: 5. Dezember 2020, Text: red, Bild: Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz