In Berlin entstehen bis Mitte Dezember sechs Impfzentren

Noch gibt es keinen Corona-Impfstoff. Doch die Zulassung rückt immer näher. Der Senat reagiert auf den aktuellen Stand der Entwicklung mit der Einrichtung von sechs Covid-19-Impfzentren.

Die sollen nach aktuellem Stand in der Messe (Halle 11 ), am ehemaligen Flughafen Tegel (Terminal C), am ehemaligen Flughafen Tempelhof (Hangar 4) sowie im Weddinger Erika-Heß-Eisstadion, im Velodrom und in der Arena Berlin in Treptow entstehen. Nach der Planungsgrundlage des Senats sollen in diesen Impfzentren insgesamt 400.000 Berliner geimpft werden können. Weitere 50.000 Menschen sollen durch mobile Impfteams gegen das Coronavirus immunisiert werden. Mit der Fertigstellung der Impfzentren wird bis Mitte Dezember gerechnet.

Die Verteilung der Impfdosen erfolgt dann nach einer Priorisierung, die von der Ständigen Impfkommission (STIKO) beim Robert-Koch-Institut, dem Deutschen Ethikrat sowie der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina vorgenommen wird.

Enge Zusammenarbeit

Die Beschaffung des Impfzubehörs und der Ultratiefkühlschränke durch Senatsverwaltung Gesundheit Pflege und Gleichheit ist ebenfalls weit fortgeschritten. Für den Betrieb ist eine Kooperation für den engeren medizinischen Vorgang mit der Kassenärztlichen Vereinigung und bei allen anderen Prozessen mit den Hilfsorganisation Berlins vorgesehen. Zu den Personen, die zuerst geimpft werden, gehören aller Wahrscheinlichkeit nach Ärzte, Pflegepersonal sowie Polizisten und eventuell auch Lehrkräfte. 

Datum: 19. November 2020, Text: kr/red, Bild: imago images/Schöning