Berlin-Reinickendorf: Familienzentrum bietet neue Möglichkeiten

Familienzentrum Märkisches Viertel

Zwei wichtige Ereignisse wurden jetzt im Stadtumbaugebiet Märkisches Viertel gefeiert.

Am 25. September wurde das erweiterte und sanierte Integrations- und Familienzentrum der Apostel-Petrus-Gemeinde am Wilhelmsruher Damm 161 offiziell eröffnet. Am gleichen Tag fiel der Startschuss für die die Open-Air-Ausstellung „10 Jahre Stadtumbau im Märkischen Viertel“.

Der Eingangsbereich des Integrations- und Familienzentrumwurde durch einen Anbau erweitert. Somit wird das neue Foyer zum Ort der Begegnung. Dazu passend wurde eine offene Küche integriert. “Eine große Glasscheibe am Haus (zum Wilhelmsruher Damm) öffnet die Einrichtung mit dem hier befindlichen Fair-Kauf-Laden nach außen und wirkt deutlich einladender”, heißt es aus dem Bezirksamt Reinickendorf.

Kirchenraum als Mehrzweckraum

Von der baulichen Erneuerung und Erweiterung des Integrations- und Familienzentrums profitiert demnach auch das seit 2018 tätige BENN-Team, welches nunmehr mit seinem Vorortbüro in den neuen Räumlichkeiten zu finden ist. Die Gesamtkosten des Projektes belaufen sich auf circa 2,45 Millionen Euro. Insgesamt wurden ca. 2,2 Millionen aus dem Förderprogramm Stadtumbau investiert. Die zusätzlichen Räume schaffen Platz für mehr Angebote für neue und alte Nachbarn. Der Kirchenraum wurde zu einem großzügigen Mehrzweckraum umgestaltet, Jugendräume und neue Gruppenräume entstanden.

“Die neugestalteten Räume und der zusätzliche Anbau bieten die Möglichkeit, die bisherige Arbeit mit Geflüchteten weiterzuentwickeln und mehr Angebote umzusetzen”, erklärte Staatssekretärin Wenke Christoph (Die Linke) zum Integrations- und Familienzentrum.

Balzer: Lebensqualität im Märkischen Viertel wurde verbessert

Neben Christoph würdigte auch Reinickendorfs Bezirksbürgermeister Frank Balzer (CDU) das Erreichte beim Stadtumbau im Märkischen Viertel. Dort seien seit 2009 circa 46 Millionen Euro im Rahmen des Stadtumbaus investiert worden. Der Bezirk habe sehr viel dafür getan, die Lebensqualität im Märkischen Viertel zu verbessern und die Großsiedlung an den demografischen Wandel anzupassen.

“Mit den Fördermitteln wurden die soziale Infrastruktur erweitert und energetisch saniert, Grünflächen und Wegeverbindungen ausgebaut und neue Spiel- und Sportangebote geschaffen”, so Balzer. “Ich freue mich sehr, dass das Integrations- und Familienzentrum an die räumlichen Bedarfe für die notwendige Arbeit angepasst werden konnte und danke allen Beteiligten, die dieses ermöglichten.“

Die Ausstellung „10 Jahre Stadtumbau im Märkischen Viertel“ ist bis zum 25. Oktober  neben der Viertel-Box am Wilhelmsruher Damm frei zugänglich.

Datum: 2. Oktober 2020, Text: red/nm, Bild: Bezirksamt Reinickendorf