Berliner Tierpark: Union spendiert eine Schaukel für alle

Vorbildliche und großzügige Unterstützung bekam der Berliner Tierpark in der vergangenen Woche bei der Einrichtung seines barrierefreien Spielplatzes an die Seite gestellt. 

Der Förderverein der Nachwuchsabteilung & Eisern trotz(t) Handicap des 1. FC Union Berlin sowie die Stiftung des Vereins „UNION VEREINT. Schulter an Schulter“ haben dem Tierpark Berlin eine echte Inklusionsschaukel geschenkt, mit der wirklich jeder schaukeln kann. Diese bildet den Auftakt für einen neuen Inklusionsspielplatz der am Terrassencafé Kakadu entstehen wird. Die Inklusionsschaukel kann sowohl von Rollstuhlfahrern als auch Eltern mit Kinderwagen selbstständig genutzt werden.

Benutzungshinweise sowie ein Dank an die großzügigen Spender finden sich auf einer Tafel neben der Schaukel. Die Idee, eine Spendenaktion für Inklusionsschaukeln ins Leben zu rufen, stammt vom Vorsitzende der Faninitiative „Eisern trotz(t) Handicap“ Filip Schnuppe. Ihm wurde klar, dass solche barrierefreien Spielgeräte in der Hauptstadt noch Mangelware sind. „Das wollen wir ändern,“ fasst er das Ziel der Fan-Initiative zusammen.

Heimspiel für die neue Schaukel

„Viele Unioner haben eine ganz enge Verbindung zum Tierpark Berlin, kennen ihn noch aus der eigenen Kindheit und besuchen ihn nun mit ihren Kindern und Enkeln“, berichtet Michael Parensen. Der Profifußballer spielte elf Jahre lang beim 1. FC Union Berlin und engagiert sich als Mitglied des Stiftungsrates auch für dieses Projekt: „Wir freuen uns, diese Schaukel heute dem Tierpark Berlin übergeben und damit unsere nachhaltige Partnerschaft nun noch weiter ausbauen zu können.“ Nach der Inklusionsschaukel im FEZ in der Wuhlheide ist dies die zweite Schaukel, die durch das Engagement der Fanclubs des 1. FC Union in Berlin eingeweiht wurde.

Vorbildlicher Kooperationsparner

„Mit dem 1. FC Union haben wir einen zuverlässigen Partner gewonnen, mit dessen Hilfe wir unser Spielangebot im Tierpark Berlin nun noch barrierefreier gestalten können“, bedankt sich Zoo- und Tierparkdirektor Andreas Knieriem bei den Vertretern des Berliner Vereins. „Zufällig weiß ich, dass wir in unserer Mannschaft hier auch eiserne Unionsfans haben. Umgekehrt freuen wir uns natürlich, dass auch viele Unionsfans große Tierparkfreunde sind und auch der Verein selbst uns mit der Übernahme einer Patenschaft unterstützt.“

Namensfindung läuft noch bis zum 27. September

Im Zuge der Zusammenarbeit beider Einrichtungen hat der 1. FC Union Berlin die Patenschaft für den Nachwuchs der Roten Pandas übernommen. Noch bis zum 27. September können Namensvorschläge über die Social-Media-Kanäle von Tierpark Berlin und dem 1. FC Union abgegeben werden. Anschließend entscheidet eine Jury, welcher der Vorschläge am besten zur kleinen roten Katzenbärin passt.

Datum: 26. September, Text: red, Bild: Tierpark Berlin