Kleiner Roter Panda ist ein Mädchen – und Teil der Union-Familie

Bundesligist 1. FC Union übernimmt Patenschaft für das Panda-Mädchen aus dem Tierpark.

Die besondere Nähe des Kleinen Roten Panda zum Bundesligisten mit den feuerroten Trikots ist kaum zu leugnen. Das kleine Fellknäuel sieht, wenn es sich einkuschelt, mittlerweile immer mehr wie ein großer flauschiger Fußball aus und wiegt bereits 1,7 Kilogramm. Die Patenschaft des wuscheligen roten Mini-Katzenbären hat deshalb nun der 1. FC Union Berlin gerne übernommen. „Wir sind glücklich, das Tier in unsere Familie aufnehmen zu dürfen“, freut sich Union-Präsident, Dirk Zingler. „Das rot-weiße Fell passt natürlich perfekt – wir können es kaum erwarten, den Kleinen Panda bald zu besuchen.“ Für die Besucher des Tierparks ist das noch etwas schüchterne neue Sternchen am Tierparkhimmel zu sehen, sobald es sich selbstständig auf die Außenanlage traut. Die Tür für den ersten Ausflug steht bereits offen, zurzeit fühlt sich die Fellnase aber noch in ihrer vertrauten, sicheren Höhle hinter den Kulissen am wohlsten.

Über seinen Facebook-Auftritt ruft der 1. FC Union Berlin nun gemeinsam mit dem Tierpark Berlin zur Namenssuche auf. Die kreativsten Vorschläge der Fußball- und Tierpark-Fans nimmt bis zum 27. September die Jury bestehend aus dem Kurator und der Tierpflegerin der Roten Pandas sowie Jochen Lesching, Vorstandsvorsitzender der Stiftung „UNION VEREINT. Schulter an Schulter“, entgegen und anschließend genauer unter die Lupe.

Achja – es sollte natürlich ein Mädchenname gefunden werden, denn  der Tierpark Berlin hat das Geschlecht des nun drei Monate alten Jungtieres offiziell bekannt gegeben. Und: Es ist ein echte Unionerin, zu der der Name gesucht werden sollte! „Wir haben schon einige Wochen vermutet, dass es sich bei dem putzigen Nachwuchs um einen weiblichen Roten Panda handelt, seit der letzten Untersuchung haben wir nun die Gewissheit. Wir freuen uns, dass sich die Kleine so gut entwickelt“, erklärt Zoo- und Tierparkdirektor Andreas Knieriem zufrieden.

Datum: 18. September 2020, Text und Bild: Tierpark Berlin