Berlin-Siemensstadt: Nächste Etappe der Verwandlung

Siemensstadt 2.0

Das Land Berlin und der Siemens-Konzern haben den hochbaulichen Realisierungswettbewerb und damit die nächste Phase zur Neugestaltung der Siemensstadt gestartet.

Der Wettbewerb umfasst das erste Teilareal zwischen dem historischen Siemens-Verwaltungsgebäude bis zum Bahndamm der alten S-Bahnstrecke.

Beispielhafte Bauten

„Die vorgesehenen Neubauten markieren nicht nur den zukünftigen, zentralen Eingangsplatz, von dem ein begrünter Boulevard als weitgehend autofreie Verbindungsachse in den Smart Campus hineinführt“, heißt es aus Konzernkreisen. „Sie zeigen auch, wie die weiteren neuen Gebäude innen und außen aussehen werden.“ Der Wettbewerb umfasst sowohl die Fassaden als auch die innere Gestaltung und technische Ausstattung der beiden Neubauten – insbesondere unter Nachhaltigkeitsaspekten. Zusätzlich beinhaltet er die Gestaltung eines öffentlichen Info-Centers auf dem Vorplatz. Dort können sich die Bürger und Mitarbeiter zukünftig über das Projekt informieren.

An dem Wettbewerb nehmen sechs Berliner Architekturbüros teil. Ende November wird die Jury einen Gewinner küren. Im Oktober 2018 hatte Siemens bekannt gegeben, seinen Traditionsstandort umzugestalten, das bislang geschlossene Industrieareal zu öffnen und zu einem modernen und von vielfältiger Nutzung geprägten Quartier zu entwickeln.

Planungswerkstatt lädt zur Diskussion

Die Planungswerkstatt Neue Siemensstadt, ein Zusammenschluss von Anwohnern und Beschäftigten, lädt am 9. September zur öffentlichen Informations- und Diskussionsveranstaltung über das „Integrierte Stadtentwicklungskonzept“ für Haselhorst, Siemensstadt und Charlottenburg-Nord. Der Beginn: um 18 Uhr im Saal der evangelischen Kirchengemeinde, Schuckertdamm 336-340. 

Weitere Informationen zum Projekt “Siemensstadt 2.0” gibt es hier

Datum: 1. September 2020, Text: red/nm, Animation: Siemens AG