Marzahn-Hellersdorf: Geschichte eines Randbezirks

Die Ausstellung „StadtRandLage“ zeigt einen Überblick zur jüngsten Historie von Marzahn-Hellersdorf.

Das Bezirksmuseum Marzahn-Hellersdorf zeigt ab dem 16. August eine neue Ausstellung mit dem Titel „StadtRandLage. Ein Marzahn-Hellersdorfer ABC“. Die Ausstellung zeigt historisch, was den Bezirk ausmacht und wie sich das Verhältnis zum “restlichen” Berlin zu unterschiedlichen Zeiten gestaltet hat. Am 16. August, zwischen 11 und 17 Uhr, sind alle herzlich eingeladen, sich die Ausstellung am ersten Tag anzusehen. Beachtet werden dabei Abstands- und Hygieneregeln, gegebenenfalls ist mit Wartezeiten zu rechnen.

Wechselvoller Berlin-Start

Für die Ortsteile des heutigen Bezirks war der Weg nach Groß-Berlin durchaus kompliziert und umstritten. Die Gemeinde Mahlsdorf beispielsweise sollte, anders als Biesdorf, Hellersdorf, Kaulsdorf und Marzahn, zunächst gar nicht einbezogen werden, da sie etwas mehr als 15 Kilometer vom Berliner Stadtzentrum entfernt lag. Letztlich setzten sich aber die Befürworter innerhalb und außerhalb des Ortes durch. Eines aber blieb: die Stadtrandlage des gesamten Territoriums.

Den roten Faden der Ausstellung bildet daher die Frage: Wie veränderten die „100 Jahre in der großen Stadt“ die ehemals vorstädtischen und damals ländlichen Orte? Ausgehend von den Bedingungen und dem Verlauf der Eingemeindung der bis dahin zum Kreis Niederbarnim gehörenden Gemeinden umreißt die Ausstellung die wechselvolle Beziehungsgeschichte zwischen Marzahn-Hellersdorf und Berlin in historischen und aktuellen Beispielen — von A wie Alice Salomon Hochschule bis Z wie Zwangsarbeit. 

Bezirksmuseum Marzahn-Hellersdorf
Haus 1, Alt-Marzahn 51, 12685 Berlin
Telefon (030) 54 79 09 21

Link zur Website des Museums

Datum: 17. August 2020, Text: red, Bild: Bezirksmuseum Marzahn-Hellersdorf