Neue Forderungen zur Bundesstraße 158

Die Ortsumfahrung Ahrensfelde soll am 26. August neu diskutiert werden.

Am 26. August laden Vertreter von fünf Bürgerinitiativen um 18.30 Uhr ins Nachbarschaftszentrum „Kiek In“, Rosenbecker Straße 25/27, ein. Das Motto: „Bewohner reden mit Bewohnern! Bürger fordern den Abbruch des laufenden Planfeststellungsverfahrens B 158“. Dabei wird der Stand zur Ortsumfahrung und die Forderungen der Bürgerinitiativen von Marzahn NordWest und Ahrensfelde diskutiert.

Alles noch einmal überdenken

Ihre Forderungen umfassen unter anderem den sofortigen Abbruch des derzeitigen Planfeststellungsverfahrens und den Neustart des Raumordnungsverfahrens unter Einbeziehung des Ortsteils Falkenberg/Hohenschönhausen. Zur Einwohnerversammlung sind neben Bewohnern auch Vertreter des Bezirksamts und des Bezirksparlaments sowie Vertreter der Gemeinde Ahrensfelde eingeladen.

Der gemeinsame Finanzierungsvertrag für eine Troglösung mit einer teilweisen Deckelung der Ortsumfahrung Ahrensfelde wurde Anfang des Jahres 2020 von den Ländern Berlin und Brandenburg rechtskräftig unterzeichnet. Ursprünglich hatte der Bund eine ebenerdige Ortsumfahrung vorgesehen. Diese wäre zwar kostengünstiger gewesen, hätte aber zu erheblichen Lärmbelastungen geführt und den Ortskern Ahrensfelde geteilt. 

Das Planfeststellungsverfahren zur Entzerrung des gesamten Verkehrsknotens auf der Ländergrenze zu Brandenburg wurde bereits 2011 eingeleitet.

Veranstalter des Diskussionsabends sind die Bürgerinitiativen „ASA – Alternatives Stadtteil Aktiv“, der Förderverein Ahrensfelde, „Gemeinsam statt einsam“, der Kiez-Stammtisch „Wes“ und „Wir im Kiez Marzahn NordWest“.

Pandemiebedingt ist eine Anmeldung notwendig.
Telefon: (030) 28 42 31 30
qm-nordwest@gmbh-kiekin.de

Datum 16. August 2020, Text: red, Bild: Stefan Bartylla