Berlin-Mitte: U5 wird unterbrochen

Fahrgäste der U5 brauchen ab dem 17. August viel Geduld. Zwischen Strausberger Platz und Alexanderplatz wird die Linie unterbrochen. Die BVG hat aber auch eine gute Nachricht.

Vom 17. August bis zum 6. September wird  am Gleisabschnitt unterhalb der Karl-Marx-Allee und der Frankfurter Allee gebaut. Die BVG führt Stellwerksabstimmungen in den Tunnelanlagen durch.

Während dieser Bauphase wird zwischen den Bahnhöfen Frankfurter Allee und Strausberger Platz ein Pendelverkehr im Zehn-Minuten-Takt eingerichtet. Zwischen Strausberger Platz und Alexanderplatz wird die BVG Busse im Schienenersatzverkehr einsetzen. Grund für die Sperrung der U5-Gleise auf diesem Abschnitt ist die Prüfung und Abnahme des Elektronischen Stellwerks Alexanderplatz für den Stellbereich Schillingstraße bis Museumsinsel.

Von Hönow bis zum Hauptbahnhof

Hintergrund des Ganzen ist die Verlängerung der am Hauptbahnhof beginnenden U55 vom Brandenburger Tor bis zum Alexanderplatz, wo sie mit der U5 zusammengeführt wird.  Laut jüngsten Meldungen der BVG liegt der Bau dieses Streckenabschnitts voll im Plan. Der „Lückenschluss U5“ soll eine durchgängige U-Bahnverbindung von Hönow bis zum Hauptbahnhof schaffen.

Das Projekt umfasst den Bau von 2,2 Kilometern Tunnelstrecke und drei neuen U-Bahnhöfen: Rotes Rathaus, Museumsinsel sowie Unter den Linden. Ende diesen Jahres soll das Projekt mit einem Budget von 525 Millionen fertig gestellt sein. Dann werden laut einer Schätzung der BVG täglich bis zu 155.000 Fahrgäste die Gesamtstrecke nutzen.

Mehr Infos dazu finden sich auf der Website der BVG.

Datum: 12. August 2020, Text: red/ylla/nm, Bild: imago/ Hohlfeldt