Berlin-Hohenschönhausen: Sportanlage Wartenberger Straße fertiggestellt

Die Sprintstrecke und ein Beachvolleyplatz sind zwei von vielen Highlights auf dem neu gestalteten Sport-Areal in Hohenschönhausen.

Einen besonderen Tag für den Sport in Neu-Hohenschönhausen  gab es am 6. August auf dem Gelände der SG Blau-Weiß Hohenschönhausen zwischen der Straße Am Breiten Luch und der Wartenberger Straße zu feiern. Zwei Jahre lang wurde hier planiert, gebaut und gewerkelt, ehe nach einer Investition von rund drei Millionen Euro eine vollständig modern aufgestellte Sportstätte mit hervorragenden Bedingungen für Schul- und Vereinssport zum Trainings- und Turnierstart freigegeben werden konnte. 

Mit hochmoderner Technik

Das ehemalige Naturrasen-Großspielfeld ist jetzt mit einem modernen, sandverfüllten Kunstrasen gedeckt und durch  Trainingsplatzbeleuchtung mit LED-Technik ergänzt worden. Das Training von laufintensiven Sportarten, zum Beispiel Leichtathletik oder Fußball, kann nun auch mit der neuen elektronischen Zeitmessanlage begleitet werden. Darüber hinaus wurde noch eine Brachfläche zu einer Beachvolleyball-Anlage umgewandelt und die Anlagen für Weitsprung und Kugelstoßen modernisiert und eine neue Sprintstrecke gebaut.

Gelände für Sportler aus dem gesamten Stadtteil

1,6 Millionen Euro wurden dafür aus dem Sportstättensanierungsprogramm des Senats sowie weitere 1,4 Millionen Euro aus dem Förderprogramm Stadtumbau Ost genutzt. “Ein echter Gewinn für den Stadtteil. Jeder Euro ist hier gut eingesetzt, weil Sport elementar für das Miteinander ist. Den ersten Elfer habe ich leider gleich einstecken müssen, aber auch einen geschossen“, kommentierte Baustadtrat Martin Schäfer (CDU) seinen ersten Eindruck vom neu gestalteten Gelände unweit des S-Bahnhofs Hohenschönhausen.

Auch Bezirksbürgermeister Michael Grunst (Die Linke) zeigte sich begeistert: „Wir sind sehr glücklich, dass wir in einem so dicht besiedelten Wohngebiet nun einen neuen und hochwertigen Sportplatz zur Verfügung haben, den wir den Schulen und Vereinen im Bezirk zur Verfügung stellen können. Unser Dank geht auch an den Berliner Senat für die Finanzierung.”

Datum: 10 August 2020, Text: red, Bild: BA Lichtenberg