Ein Stück Bezirksgeschichte – Denker und Erfinder aus Marzahn-Hellersdorf

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Buch „erdacht & gemacht in Marzahn-Hellersdorf“ ist lab sofort erhältlich und präsentiert kreative Köpfe der Bezirksgeschichte.

Kenner wissen es schon längst: Im berlinweiten Vergleich hat der Bezirk Marzahn-Hellersdorf die allerbesten Aussichten. Vom Kienberg aus hat man den gesamten Berliner Stadtraum schließlich wortwörtlich im Blick. Dass im heutigen Bezirk starke Unternehmen ihren Standort haben und viele kreative und kluge Köpfe ihre Ideen verwirklichen, hat ebenfalls eine lange Tradition.

Voller Geschichte(n)

Schon in den letzten 200 Jahren wurden hier wissenschaftliche und technische Meisterleistungen vollbracht. Was den Bezirk in dieser langen Zeit so voran brachte und prägte, hat jetzt ein neues Büchlein zusammengefasst, das die Wirtschaftsförderung des Bezirksamtes unter dem Titel „erdacht & gemacht in Marzahn-Hellersdorf“ jetzt veröffentlicht hat. Auf insgesamt 136 Seiten mit über 130 Fotos wird darin ein lebendiges und abwechslungsreiches Bild des begehrten Marzahn-Hellersdorfer Know-hows vermittelt.

Zweiter Teil folgt 2021

Im ersten von zwei Teilen Schriftenreihe werden elf historische Persönlichkeiten – von Franz Carl Achard über Sergej Schilkin bis zu Erich John – porträtiert, die  die Geschichte des Bezirks auf unterschiedliche Weise geprägt haben. Im Mittelpunkt steht das Werk von Technikern, Konstrukteuren und Erfindern, die vom Ende des 18. Jahrhunderts bis Ende der 1960er-Jahre ihre Geistesblitze hatten. Auf je zwei anschaulich gestalteten und reich bebilderten Doppelseiten lädt jedes Kapitel zum Schmökern ein und führt zu Orten voller Einfallsreichtum und Schöpferkraft. Die Spurensuche führt über die ehemaligen Güter Marzahn, Kaulsdorf und Biesdorf über den Gewerbepark „Georg Knorr“, den Krankenhauspark „Wuhlgarten“ mit den backsteinernen Klinikbauten bis zum Schloss Biesdorf.

Eine kleine Voransicht gibt es hier auch in PDF-Ansicht:

 

Der zweite Teil der Publikation, dessen Fertigstellung für 2021 geplant ist, wird sich mit drei Kapiteln dem Mikrostandort rund um das Schloss Biesdorf widmen. Im Mittelpunkt steht dann das ehemalige Rittergut Biesdorf und dem damit verbundenen Wirken von Wilhelm von Siemens. Der war nicht nur ein kreativer Schloss- und Gutsherr, sondern auch einer der erfolgreichsten Netzwerker Berlins. In Biesdorf galt die Siemens-Villa ab 1890 als  repräsentativer Rahmen für Zusammenkünfte des sozial und kulturell engagierten Berliner Bildungsbürgertums. Das Schloss zählte zu den ersten Adressen am nordöstlichen Stadtrand mit Stadtbahnanschluss. 

Herausgeber des hochwertig gestalteten Büchleins einer Auflage von 2.000 Exemplaren ist die Abteilung Wirtschaft, Straßen und Grünflächen im Marzahn-Hellersdorfer Bezirksamt. Die Idee stammt von Dr. Oleg Peters, der auch die Realisierung des Projektes mit der aperçu Verlagsgesellschaft mbH übernahm.

Die Publikation ist gegen eine Schutzgebühr von acht Euro an folgenden Stellen erhältlich:

  • Thalia Berlin – Eastgate Berlin, Marzahner Promenade 1a
  • Kaulsdorfer Buchhandlung, Heinrich-Grüber-Straße 9
  • Buchhandlung Petras, Fritz-Reuter-Straße 12
  • Biesdorfer Papeterie, Oberfeldstraße 179
  • Tourismusinformation Marzahn-Hellersdorf, Hellersdorfer Str. 159
  • Bezirksmuseum Marzahn Hellersdorf, Alt-Marzahn 51
  • Onlineshop der aperçu Verlagsgesellschaft mbH

Datum: 10. Juli 2020, Text: Redaktion, Bild: Stefan Bartylla