Berliner Fußball: Ab Mitte August rollt der Ball wieder in der vierten Liga

Fußball

Die Saison hält jeweils 38 Spielpaarungen für die Amateurvereine bereit.

Viele Vereine haben bereits jetzt den Online-Verkauf der Dauerkarten für die neue Saison der Fußball-Regionalliga Nordost gestartet. Seit dem vergangenen Wochenende stehen schließlich auch die Mannschaften der kommenden Saison für diese Spielklasse fest und die Fans dürfen sich auf wirklich zahlreiche rassige Duelle in den kommenden Monaten freuen. Aus der NOFV-Oberliga Süd wird Aufsteiger FSV Luckenwalde in der kommenden Serie dabei sein und aus der Dritten Liga sind mit Carl Zeiss Jena und dem Chemnitzer FC zwei prominente Teams in Liga vier dazu gestoßen. Mit dem Berliner Aufsteiger Tennis Borussia zählt die Liga mit Hertha BSC II, Berliner AK, BFC Dynamo, Lichtenberg 47, VSG Altglienicke und FC Viktoria 1889 gleich sieben Berliner Clubs im 20 Mannschaften starken Teilnehmerfeld.

Saisonstart Mitte August 

Der Saisonstart selbst ist für den 14. bis 16. August geplant. “Den genauen Spielplan erfahren wir bis Anfang August. Die Paarungen der Regionalligen wird ja den Spielplänen der höheren Ligen nachgeordnet. Und die müssen erst noch sortiert werden”, erklärt Teamsprecher Stephen Wiesberger von Lichtenberg 47 den aktuellen Stand der Planungen. Auch betreffend der Corona-Regelungen warte man noch auf Entscheidungen. 

Keine Absteiger 

Der Nordostdeutsche Fußballverband hatte in seiner Beschlussfassung zum Auslaufen der vergangenen Saison bekanntgegeben, dass es keine Absteiger in dieser Spielklasse geben würde. Lediglich der FC Rot-Weiß Erfurt wird nach seinem insolvenzbedingten Rückzug in der nächsten Saison nicht mehr in der vierten Liga dabei sein. Um den Aufstieg in Liga drei hatte als Meister nach Quotientenregel der 1. FC Lok Leipzig gespielt. Gegen den SC Verl aus der Regionalliga West hatte man in der Relegation jedoch das Nachsehen.

Mammutprogramm steht bevor.

Ein Mammutprogramm mit jeweils 38 Spielansetzungen wartet nun in den kommenden Monaten auf die Verein mit den Spielern, die als Amateure ja allesamt noch anderweitig hauptberuflich tätig sind. Man darf gespannt sein. 

Datum: 13. Juli 2020, Text: Stefan Bartylla, Bild: mago images/opokupix