Berlin-Mitte: Spendenaktion in der Luisenstadt gestartet

Auch wenn die Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus allmählich gelockert werden, stellt die Pandemie nach wie vor ganze Branchen vor immense Herausforderungen.

Um einigen „Alltagshelden“, konkret den Angestellten der Lebensmittelbranche in dieser Zeit zu danken, hat der Bürgerverein Luisenstadt nun eine Spendenaktion gestartet. „Damit wollen wir den ,Alltagshelden‘ während der Corona-Pandemie ein Dankeschön aussprechen und gleichzeitig die in finanzielle Schwierigkeiten geratenen Restaurants und Cafés unterstützen“, erklärt der Vorsitzende des Bürgervereins, Ronald Pieper. Knapp 170 Menschen arbeiten demnach „unter erschwerten Bedingungen“ in den Geschäften im Heinrich-Heine-Viertel. „Als Anerkennung möchten wir ihnen Gutscheine von Cafés, Restaurants und Servicebetrieben unseres Viertels überreichen.“

Unterstützung von Wohnungsbaugesellschaften

Die Spendenaktion wird von der Wohnungsbaugenossenschaft Berolina und der Wohnungsbaugesellschaft Mitte WBM unterstützt. Mit ihrer Hilfe werden unter anderem Plakate in den Schaukästen der Häuser und im öffentlichen Raum aufgehängt und Flyer in über 3.000 der knapp 6.000 im Viertel Haushalten verteilt. Die Gutscheine werden am Ende von dem gesamten Spendenaufkommen finanziert.

Die Höhe eines Gutscheins wird durch die Höhe der Spenden bestimmt. Je mehr gespendet wird, desto höher fällt demnach die Summe eines Gutscheines aus. Wer die Aktion unterstützen oder mehr erfahren möchte, findet online weitere Informationen.

Datum: 21. Juni 2020, Text: Katja Reichgardt, Bild: imago images/Hoch Zwei Stock/Angerer