Berlin-Treptow: Neue Wege für mehr Radler

Radspur

Schnelle Lösung soll für die B96a sind in Planung – für die Baumschulenstraße wird intensiv nach Lösungen gesucht.

Im Juni soll auf der B96a stadtauswärts zwischen Fenn- und Rudower Chaussee der erste temporäre Radweg im Bezirk entstehen. Das teilt das Bezirksamt auf Nachfrage des verkehrspolitischen Sprecher der Linke-Fraktion, André Schubert, mit.

 

Die Linke setzt sich für Pop-Up-Radwege ein

Weitere Verbesserungen für Radfahrer seien derzeit auch auf der Strecke zwischen der Rudower Chaussee und der Köpenicker Straße stadtauswärts in Planung. Das Bezirksamt erwarte dazu einen baldigen Prüfungsabschluss. Zuvor hatte sich unter anderem der Bezirksverband der Linken für sogenannte Pop-Up-Radwege stark gemacht, die auf stark befahrenen Radwegen für nötige Abstandsgebote zu Corona-Zeiten sorgen sollen.

Längerfristige Lösungen gesucht

„Ich freue mich, dass das lange Hin und Her zwischen Bezirk und Senat nun offenbar vorbei ist und jetzt zügig mehr für die Radinfrastruktur getan wird. Nach meinen Informationen wird auch an anderen Stellen, etwa der Baumschulenstraße, intensiv nach Lösungen gesucht, erläuterte Schubert die bislang erzielten Ergebnisse. Aufgrund der besonderen Situation mit vielen Einmündungen und Zulieferverkehr sei hier allerdings eine langfristige Lösung erforderlich.

Datum 23. Mai 2020, Text: red, Bild: imago images / A. Freidrichs