75 Jahre Kriegsende: Digitale Projekte

Digitale Projekte erinnern an 75 Jahre Kriegsende und die Befreiung Europas vom Nationalsozialismus.

Digitale Projekte erinnern an 75 Jahre Kriegsende und die Befreiung Europas vom Nationalsozialismus.

Am 8. Mai jähren sich das Ende des 2. Weltkrieges und die Befreiung Europas vom Nationalsozialismus zum 75. Mal. Dies ist Anlass für das Erinnern an die nationalsozialistische Gewaltherrschaft und deren Folgen ebenso wie an die Verdienste der Alliierten, die dem NS-Terror ein Ende setzten.

Virtuelle Ausstellung

Kulturprojekte Berlin bereitet aktuell digitale Projekte zur Erinnerung und Auseinandersetzung mit diesem wichtigen historischen Ereignis und dessen politischer Bedeutung heute vor und lädt mit der virtuellen Ausstellung „Nach Berlin“ auf eine Entdeckungsreise ein. Erzählt werden, ausgehend von verschiedenen Orten in Berlin, unter anderem Reichstag und Brandenburger Tor, die letzten Kriegstage und die Befreiung vom Nationalsozialismus im Mai 1945.

Ereignisse erfahrbar machen

Die Ereignisse werden mit einer eigens entwickelten Web-Experience sowie einer Augmented-Reality-App erfahr- und erlebbar. Kulturprojekte Berlin reagiert damit auf die aktuelle Situation und bringt das Thema nicht wie gewohnt auf die Straße, sondern dahin, wo die Menschen sich am meisten aufhalten: nach Hause. Geschichtsvermittlung, Begegnung und Austausch werden so auch in Zeiten von Corona-Krise und Social Distancing leicht zugänglich gemacht.

Aktivitäten zur Themenwoche

Während einer Themenwoche vom 2. bis zum 9. Mai sind außerdem eine Podcast-Reihe und Social-Media-Aktivitäten geplant, die das virtuelle Ausstellungsprojekt begleiten und kommunizieren. Inhaltlich wird der Bogen gespannt von der Ereignisgeschichte der Befreiung und des Kriegsendes, über die Brüche und Kontinuitäten der unmittelbaren Nachkriegszeit bis zu den aktuellen Bezügen in den gegenwärtigen Gesellschaften. 

Alle digitalen Angebote gibt es unter www.kulturprojekte.berlin/projekt/75-jahre-kriegsende/

 

Datum: 30. April 2020, Text: Redaktion, Bild: Deutsch-Russisches Museum Berlin-Karlshorst, Sammlung Timofej Melnik