Neukölln: Temporäre Radwege schwer umsetzbar

Temporäre Radwege in Neukölln schwer umsetzbar

Über Twitter äußert sich Bezirksbürgermeister Martin Hikel (SPD) unter anderem zu temporären Radwegen während der Corona-Krise. 

Bürgermeister Marin Hikel (SPD) hat auf Twitter ein Schreiben veröffentlicht, in dem er sich unter anderem zu Maßnahmen im Straßenverkehr während der Coronakrise äußert. Temporäre Radwege nach dem Vorbild anderer Bezirke zu errichten, sei in Neukölln weniger einfach, so Hikel. Es bestünden kaum dreispurige Straßen, noch dazu ohne Parkstreifen.

Nicht vorstellbar 

„Der Vorschlag, etwa auf der Hermannstraße einen temporären Radfahrstreifen im Vorgriff auf die angedachte Umgestaltung einzurichten, ist aufgrund der Einmündungen, der unterschiedlichen Straßenbreiten, der Häufung von Ampelanlagen und der ansässigen Gewerbetreibenden nicht vorstellbar“, schreibt er. Das Straßen- und Grünflächenamt (SGA) sei mit der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz im Gespräch. Im Norden des Bezirks würden nach Feststellung beider keine in Betracht kommenden Straßen bestehen. „Denkbar wären Lösungen auf Hauptverkehrsstraßen südlich des Teltowkanals im Hinblick auf die Stärkung von Radverbindungen in Ost-West verlaufender Richtung“, ergänzt Hikel. Dies würde derzeit durch das SGA geprüft. 

Datum: 28. April 2020, Text: Redaktion, Bild: imago images/Klaus Martin Höfer