Tempelhof-Schöneberg: Wasser für Straßenbäume

Die Straßenbäume im Bezirk leiden unter der Trockenheit

Um Unterstützung der Bürger wird gebeten:  Die Straßenbäume im Bezirk leiden unter der anhaltenden Trockenperiode ohne nennenswerten Niederschlag.

Das Bezirksamt bittet die Bürger um Unterstützung: Es geht um die Versorgung der Straßenbäume mit Wasser. In der letzten Zeit gab es keine nennenswerten Niederschläge, dadurch seien die Bäume von Trockenheit bedroht und es gilt, sie zu schützen. „Bäume an Straßen und in Parkanlagen prägen das Erscheinungsbild unseres Bezirks und verbessern durch Sauerstoffproduktion, CO2-Bindung, Staubfilterung, Lärmdämmung und Schattenbildung nachhaltig das Stadtklima“, so Stadträtin Christiane Heiß (Grüne). „Jede Bewässerung hilft dabei, unsere Bäume und Vegetation vor dem Absterben durch Vertrocknung zu schützen.“

Jungbäume bewässern

Besonders im Frühjahr würden Jungbäume zum Zeitpunkt des Austriebes ausreichend Feuchtigkeit benötigen. Denn sie haben noch keine tiefreichenden Wurzeln, um sich selbst zu versorgen. Hierfür habe der Bezirk bereits Firmen beauftragt, um die Bäume zu bewässern.

Erdkruste aufweichen

Durch die Trockenheit hätte sich um die Bäume eine Erdkruste gebildet, die Wasser zunächst abweist. Daher wäre es sinnvoll, den Baum erst einmal anzugießen und dann abzuwarten, bis etwas Feuchtigkeit eingezogen ist. Danach würde der Boden den Rest des Wassers besser aufnehmen. Auf den mit Splitt angelegten Baumscheiben oder den Bäumen mit einem Gießring aus Kunststoff könne das Wasser direkt einringen und stünde dem Baum sofort zur Verfügung.

150 Liter Wasser

Ein Jungbaum benötigt pro Woche 150 Liter Wasser. Optimal wären täglich zwei bis vier Eimer, also etwa 20 bis 40 Liter Wasser, pro Baum. Im Straßenland und auf öffentlichen Grünflächen des Bezirks stehen insgesamt rund 68.000 Bäume. 

 

Datum: 25. April 2020, Text: Redaktion, Bild: imago images/Schöning