Die besten Filme im Stream: Empfehlungen der Woche – Teil 4

Die besten Filme im Stream

Kunterbunte Highlights zu Ostern – die besten Filme im Stream. 

Dieses Osterfest wird lange in Erinnerung bleiben: Die Besuche bei Familie und Verwandten fallen aus, wahrscheinlich befindet sich selbst der Osterhase in Quarantäne und muss zusehen, was er mit der ungewollten Freizeit anfängt. Vielleicht macht er es sich mit einer Schokovariante seiner selbst auf dem Sofa bequem und stöbert einmal quer durch das Streaming-Angebot von Netflix bis Amazon Prime. Diese ausgewählten, besten Filme im Stream würden wir ihm empfehlen. Thematisch passend, versteht sich. 

Monumentaler Klassiker

Er gilt als einer der größten Monumentalfilme aller Zeiten: „Die Zehn Gebote“ von Regisseur Cecil B. DeMille aus dem Jahr 1956. Erzählt wird die biblische Geschichte von Moses, Angefangen von dessen Anfängen als Findelkind, bis hin zur Verkündung der Zehn Gebote auf dem Berg Sinai. Ob bibelfest oder nicht, gläubig oder atheistisch – der knapp vierstündige Streifen bleibt ein zeitloser Klassiker. „Die Zehn Gebote“ gibt es zum Ausleihen für 1,99 Euro. (Amazon Prime)

Deutsche Erfolgsproduktion

Die Liebeskomödie „Keinohrhasen“ von und mit Til Schweiger gilt als einer der erfolgreichsten deutschen Filme. Bereits in der ersten Vorführwoche zählte der Streifen mehr als 400.000 Besucher. Die Story ist zwar simpel, ziemlich kitschig und vorhersehbar, funktioniert aber. Der Boulevardjournalist Ludo Decker (Til Schweiger) und die Kindergärtnerin Anna Gotzlowski (Nora Tschirner) fungieren als Paradebeispiel für das Motto: Gegensätze ziehen sich an. Das tun sie natürlich nicht ohne das ein oder andere Hindernis. Das Happy End ist dennoch unausweichlich. Wer davon nicht genug bekommt, schiebt die Fortsetzung „Zweiohrküken“ gleich noch hinterher. (Netflix)

Harter Tobak

2004 erschien unter der Regie von Schauspieler Mel Gibson der Film „Die Passion Christi“, der den letzten Lebensabschnitt von Jesus von Nazaret bis hin zu dessen Auferstehung schildert. Unter Zuschauern und Kritikern polarisierte Gibsons Werk vor allem aufgrund der extrem gewaltvollen Interpretation und der oft düsteren und gruseligen Atmosphäre. Die Darstellung des Satans in einigen Szenen lässt so manchen Horrorfilm im Vergleich ziemlich alt aussehen. „Die Passion Christi“ ist irgendwo einzuordnen zwischen Ekel und Faszination, teilweise kaum auszuhalten, handwerklich aber wirklich gut gemacht. Man möchte eigentlich wegschauen, doch es geht einfach nicht. Für 3,98 gibt es den Film zum Kaufen oder Ausleihen. (Amazon Prime)

Polarisierende Satire

Nicht minder polarisierend kommt auch die Satire „Das Leben des Brian“ von der britischen Komikergruppe Monty Python daher. Der Veröffentlichung 1979 folgten Proteste, Aufführungsboykotte und sogar Verbote in einigen Ländern. Brian kommt zur selben Zeit wie Jesus auf die Welt. 30 Jahre später wird er fälschlicherweise für den Messias gehalten, was ihm kein gutes Ende beschert. Bei „Das Leben des Brian“ scheiden sich bestimmt auch heute noch die Geister – unterhaltsam ist und bleibt der Film allemal. (Netflix)

Kinderbuch verfilmt

„Die Häschenschule – Jagd nach dem Goldenen Ei“ ist an das Kinderbuch von 1924 angelehnt. Der Film jedoch holt die Häschen in die heutige Zeit. Der kleine Max landet im Wald und findet sich in einem Ausbildungscamp für Osterhasen wieder – der Häschenschule. Eine Reihe bunter Abenteuer erwarten ihn. Ein Film, wunderbar für die ganz kleinen Familienmitglieder sowie für Erwachsene, die in Kindheitsnostalgie schwelgen wollen. 

Datum: 9. April 2020, Text: Lisa Gratzke, Bild: imago images/Panthermedia