Berlin-Spandau: Umfeld des U-Bahnhofs Siemensdamm soll schöner werden

Berlin-Spandau, Siemensdamm, Siemensstadt

SPD-Fraktion fordert Lösungen gegen Wildwuchs und Vermüllung.

Das Bezirksamt Spandau wird beauftragt, das Umfeld rund um den U-Bahnhof-Siemensdamm und die anliegenden Straßen Nonnendammallee, Mäckeritzstraße und Jungfernheideweg im Rahmen des vorgesehenen Stadtumbaugebiets aufzuwerten. Das fordert die Spandauer SPD-Fraktion in einem Antrag. Die Wege-, Grün- und Platzflächen in der Umgebung des westlichen Ausgangs des U-Bahnhofs Siemensdamm würden unter Vermüllung, Wildwuchs und einer wenig ansprechenden Gestaltung leiden, hieß es zur Begründung.

Mehr Aufenthaltsqualität

Der Bereich sei nicht nur für Anwohner ein zentraler Identifikationspunkt, sondern dient auch als „Eingang“ in das Unesco-Welterbe Siemensstadt. Durch die anstehende Aufwertung des Ortsteils im Zuge des neuen Quartiers “Siemensstadt 2.0” könnte die Gegend am U-Bahnhof  ins Hintertreffen geraten, so die Sozialdemokraten. “Es ist notwendig, diese Flächen grundlegend zu sanieren und nach einem gestalterischen Gesamtkonzept auszurichten”, möglichst im Rahmen eines koordinierten Stadtumbau-Gebiets. Die Aufenthaltsqualität für Anwohner, Arbeitnehmer und Touristen könnte dadurch erheblich gesteigert werden.

Datum: 4. April 2020. Text: Redaktion. Bild: imago images/Jürgen Ritter.