Berlin-Lichtenberg: Richard-Wagner-Schule modernisiert

Neue Funktions- und Schulräume sind fertiggestellt.

Rund 12.000 Quadratmeter ist das Grundstück groß, auf dem heute die Karlshorster Richard-Wagener Schule steht. Zu DDR hieß die Schule noch „3. POS Alexander Kotikow“ und nach der Wende dann„24. Grundschule in Lichtenberg“. Gebaut wurden das Schulgebäude und die Sporthalle im Jahr 1979 im Typenbau „SK 68″. Aufgrund des sich auch in Lichtenberg abzeichnenden Schulplatzmangels wurde im Jahr 2014 ein Schulergänzungsbau mit zwölf Klassenräumen in Betrieb genommen und die Sporthalle bekam im Jahr 2018 für 2,3 Millionen Euro eine grundhafte Sanierung.

In der vergangenen Monaten wurden die Modernisierungsmaßnahmen weiter vorangetrieben: Die ehemalige Hausmeisterwohnung und das offene Foyer im ersten Obergeschoss wurden zu einem neuen Verwaltungstrakt umgebaut. Entstanden sind moderne Aufenthalts- und Schulräume für Lehrer oder zur Nutzung für den Unterricht in Kleingruppen und den offenen Ganztagesbetrieb.

Digitalisierung inklusive

Dabei erfolgte eine völlig neue Aufteilung der Räume unter pädagogischen Nutzungsaspekten sowie eine Modernisierung von Akustik und technischen Gegebenheiten. Unter anderem wurden ein neues Lehrerzimmer mit PC-Arbeitsplätzen, ein Raum für die Verwaltungsleitung, ein PC- und Kopierraum und ein Kleinküchenbereich für den Alltagsbetrieb geschaffen. Das Sekretariat und die Schulleiterräume wurden im gleichen Zug mitsaniert. Zukünftig wird es auch ein digitales schwarzes Brett geben.

Fristgerechte Fertigstellung

Der sanierte Bereich umfasst rund 200 Quadratmeter und neun Räume. Schulstadtrat Martin Schäfer (CDU): „Unsere Schulen brauchen aktuell mehr denn je positive Nachrichten. Daher freut es mich besonders, dass der neue Verwaltungstrakt fristgerecht an die Schule übergeben werden kann. Denn Schule findet nicht nur in den Klassenzimmern statt. Eine funktionierende Verwaltung und Organisationseinheit sind von großer Bedeutung.“

Auf dem 11.368 Quadratmeter großen Grundstück war in der früheren DDR die 3. POS Alexander Kotikow zuhause und nach der Wende dann die 24. Grundschule in Lichtenberg, die nun schon seit einiger Zeit den Namen Richard-Wagner-Schule trägt. 2014 wurde ein Schulergänzungsbau mit zwölf Klassenräumen zusätzlich in Betrieb genommen, 2018 die Sporthalle für 2,3 Millionen Euro saniert.

Datum: 4. April 2020, Text: Red, Bild: BA Lichtenberg