Treptow-Köpenick: 720.000 Euro für die Parkeisenbahn

Fahrbetrieb - Dampfzug in Eichgestell _online

Lotto-Gelder ermöglichen Modernisierung der traditionsreichen Schmalspurbahn.

Seit Jahrzehnten ist die Parkeisenbahn im Freizeit- und Erholungszentrum (FEZ) eine riesige Attraktion. Fast ausschließlich Kinder und Jugendliche betreiben die traditionsreiche Schmalspurbahn in der Wuhlheide in Oberschöneweide und in den Sommersaisons dampfen und schnaufen die Lokomotiven durch den großen Wald auf dem riesigen Gelände. Zwei Probleme hatten die jungen Eisenbahner aber in den vergangenen Jahren: Eine Teilstrecke war außer Betrieb und auch die übrige Infrastruktur hatte eine dringende Modernisierung nötig.

Lokschuppen und Brückenbau

Vor wenigen Tagen erreichte die Parkeisenbahner eine gute Nachricht aus dem Berliner Abgeordnetenhaus: 720.000 Euro werden aus den Mitteln der Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin nach Oberschöneweide fließen, damit die gewünschten Baumaßnahmen bald umgesetzt werden können. Das Geld soll speziell für die Reaktivierung der stillgelegten Teilstrecke und der Instandsetzung einer Brücke verwendet werden. Darüber hinaus kann ein Lokschuppen und eine Wagenhalle für die Parkeisenbahn nun gebaut werden.

Auch Anerkennung für die Arbeit der Parkeisenbahner

“Seit geraumer Zeit unterstütze ich die Eisenbahnfreunde und die Parkeisenbahn in der Wuhlheide. Hierzu nehme ich gern auch Kollegen der Landespolitik mit auf Probefahrt”, erzählt Lars Düsterhöft (SPD), Wahlkreisabgeordneter für die Wahlkreise Schöneweide und Johannisthal. Zuletzt im Herbst war er mit Raed Saleh, dem Vorsitzenden der Berliner SPD-Fraktion zu einer Dampflok-Tour unterwegs gewesen, um seine Werbung für die Parkeisenbahn auch im Abgeordnetenhaus weiter zu forcieren. “Jetzt zahlt sich dieser Einsatz aus und die benötigte finanzielle Unterstützung ist da”, freut sich Düsterhöft. Die Eisenbahn werde jetzt endlich wieder zu ihrer alten Größe zurückfinden. Für alle Engagierten sei dies eine große Anerkennung ihrer Tätigkeit.

Datum: 31. März 2020, Text: Red, Bild: Tobias Golla,