Berlin: Regelungen für den Bestattungsbetrieb im Südwesten

Welche Regelungen für die Friedhöfe in Tempelhof-Schöneberg und Steglitz-Zehlendorf gelten.

Auf den drei landeseigenen Friedhöfen in Tempelhof-Schöneberg finden auch während der aktuellen Einschränkungen Erd- und Urnenbestattungen statt. Zum Schutz der Teilnehmer an Trauerfeiern sowie zum Schutz der Bediensteten des Bezirksamts sind die öffentlichen Feierhallen jedoch bis auf Weiteres geschlossen. Die Trauerfeiern würden ins Freie verlegt, teilte das Amt mit. Man wolle sich bemühen, für die Trauergemeinde auch dort einen, dem Anlass entsprechenden, würdigen Rahmen zu schaffen. An der Zeremonie sollen nur die engsten Angehörigen des Verstorbenen teilnehmen, die Trauergemeinschaft ist auf zehn Personen beschränkt.

Liste der Trauergemeinde aufbewahren

Für die Einhaltung der Vorgaben, die der SARS-CoV-2-Eindämmungsverordnung des Berliner Senats entstammen, ist derjenige verantwortlich, der die Trauerfeier angemeldet hat. Dieser muss zudem eine Liste mit Namen, Adressen und Telefonnummern der Teilnehmer, ausgefüllt für vier Wochen, aufbewahren. Die gleichen Auflagen gelten für die landeseigenen Friedhöfe in Steglitz-Zehlendorf. Beide Bezirksämter betonen zusätzlich, dass keine persönlichen Besuche in der Friedhofsverwaltung mehr möglich seien. Anmeldungen und Auskunftsersuche würden nur noch telefonisch oder per E-Mail entgegengenommen. Ortstermine zur Grabstellenvergabe auf dem Friedhof sollen nach Terminvereinbarung auch weiterhin möglich sein. 

Kontaktinformationen:

Friedhofsverwaltung Tempelhof-Schöneberg: (030) 902 77 77 84/- 86/ -87 oder friedhofsverwaltung@ba-ts. berlin.de
Friedhöfe  Zehlendorf & Wannsee: (030) 902 99 53 74 oder fb-gruen@ba-sz.berlin.de
Friedhöfe Steglitz: (030) 902 99 54 59

Datum: 25. März 2020, Text: Red., Bild: imago images/Schöning