Berlin-Lichterfelde: Hoffnung für den Osteweg

Bezirk sieht Lösung für Schulstandort und Modulare Unterkunft auf gutem Weg.

Nachdem sich der Senat im vergangenen Jahr zum Schul- und Sporthallenstandort Osteweg 53/63 bekannt hatte, wurden nun bei einem Runden Tisch die Planungen für das Projekt „deutlich vorangetrieben“, teilt das Bezirksamt mit. Dabei sei auch der Neubau einer Modularen Unterkunft für Geflüchtete am Osteweg 53 berücksichtigt worden. Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen präsentierte eine Grobplanung, wonach Schule, Funktionsräume und Sporthalle gemeinsam auf dem Osteweg untergebracht werden könnten.

Breites Angebot

Dazu erklärte Bezirksbürgermeisterin Cerstin Richter-Kotowski (CDU): „Wir sind dem gemeinsamen Ziel, zukünftig für unsere Kinder und Jugendlichen rund um den Osteweg und in Steglitz-Zehlendorf insgesamt ein breites Bildungs- und Sportangebot zu realisieren, deutlich nähergekommen. Um dieses großartige Projekt umsetzen zu können, müssen in den nächsten Wochen und Monaten nun wichtige denkmalschutzrechtliche Fragen geklärt und konsequent die Hausaufgaben aller Beteiligten erledigt werden.“

Bürger vorbereiten

Positiv sei, dass die Bürgerinitiative Osteweg und interessierte Anwohner eingeladen werden sollen, sich gemeinsam eine MUF im Bezirk anzusehen und somit die Bürger auf die Unterbringung von etwa 250 geflüchteten Menschen am Osteweg vorzubereiten und Integration erlebbar zu machen. Der Bezirk entwickelt gemeinsam mit der Anna-Essinger-Gemeinschaftsschule ein Konzept, um die zwei unterschiedlichen Standorte der Grund- und Oberschule auf dem Gelände der ehemaligen McNair Barracks mit seinen denkmalgeschützten Telefunkenwerken zusammenzuführen und mit modernsten Lehr- und Lernmethoden die Bildungsversorgung im Bezirk sicherzustellen.

Datum: 14. März 2020, Text: Red., Archivbild: Wikimedia Commons/Fridolin Freudenfett