Tempelhof-Schöneberg: Bündnis für Wohnungsneubau

Jährliche Auswertung zeigt erfolgreiches Engagement zur Schaffung von Wohnraum. 

Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen attestiert dem Bezirk erfolgreiches Handeln im Bereich Wohnungsneubau. Das hat die jährliche Auswertung ergeben. Seit dem im Jahr 2018 abgeschlossenen Bündnis für Wohnungsneubau habe der Bezirk im Rahmen der jährlich vereinbarten Meilensteine immer zum Stichtag eine Erfüllungsquote von 95 erreicht. Inhalt dieser Meilensteine waren abzuschließende Bebauungsplanverfahren speziell für den Neubau von Wohnungen. Besonders die dadurch ermöglichten Baugenehmigungszahlen hätten gut ausgesehen, heißt es in einer Mitteilung des Bezirksamtes. Bereits vor Ablauf der Bündnisvereinbarung am 30. September 2021 hätte man einen Erfüllungsgrad von 70 Prozent erreicht – das entspricht 3.971 Genehmigungen. Es sei zu erwarten, dass am Ende der Vereinbarung der Zielwert von 5.675 Genehmigungen überschritten werde kann.

An vorderster Stelle

Im prozentualen Verglichen mit anderen Bezirken steht Tempelhof-Schöneberg damit trotz seiner geringen möglichen Baufläche an vorderster Stelle. Jörn Oltmann (Grüne), zuständiger Stadtrat für Bauentwicklung und Bauen, bezeichnet es als „beachtlich, was die Stadtplanung und die Bauaufsicht trotz personeller Engpässe hier immer wieder für den Wohnungsbau leisten.“ Es sei zu hoffen, dass die Bauherren diese Genehmigungspraxis nun in zügige Baufertigstellung umsetzen. Die Bürger brauchen dringend neue Wohnungen“, so Oltmann abschließend. Das Bündnis für Wohnungsneubau und Mietberatung in Berlin wurde am 15. Februar 2018 geschlossen. Senat und Bezirke stimmten darin überein, alle erforderlichen Maßnahmen zu ergreifen, um dringend benötigten Wohnungsneubau zu realisieren. 

Datum: 14. März 2020, Text: Lisa Gratzke, Bild: imago images/Westend61