Berlin-Lichtenberg: Aufruf zur Langen Nacht der Bilder

Anmeldungen sind bis 31. März möglich.

Am 4. September ist es wieder soweit: Die Erfolgsgeschichte der „Langen Nacht der Bilder“ erlebt ihre 13. Auflage. Ateliers, Werkstätten, Ladengeschäfte und weitere Kunstorte öffnen von 18 Uhr bis Mitternacht ihre Türen für die Kunstnacht des Jahres. Die Orte sind dabei sehr außergewöhnlich: In der Vergangenheit waren es Friedhofskapellen, alte Feuerwachen, historische Denkmäler, ein ausgedientes Hallenbad und viele weitere unkonventionelle Orte, die als improvisierte Galerien und künstlerische Begegnungsorte dienen durften. Und auch in diesem Jahr dürfen Besucher sich darauf freuen, nicht nur spannende Kunst, sondern auch ganz spezielle Orte und die Vielfalt der Kunst- und Kulturszene Lichtenbergs entdecken, zu können. So wird es auch wieder die sehr beliebten geführten Touren geben: Wer will, kann dann entweder zu Fuß durch die Kunstkieze, per Fahrrad durch die Stadtteile oder mit dem Bus quer durch den Bezirk an diesem Abend reisen.

Bezirksamt ruft auf

Die Einladung zur aktiven Teilnahme der unterschiedlichen Kunst- und Kultureinrichtungen an diesem Höhepunkt im Kulturjahr gilt übrigens noch bis zum 31. März. Auch Künstler sind aufgefordert, sich zu beteiligen, ihre Arbeits- und Ausstellungsorte bekannt zu machen, ihre Kunst zu zeigen, Einblick in ihren Schaffensprozess zu geben und Gespräche, Vorführungen, Konzerte oder Mitmachprojekte für ihr Publikum zu organisieren. Die Lange Nacht der Bilder wird vom Fachbereich Kunst und Kultur im Bezirksamt in Kooperation mit dem Kulturring in Berlin e.V. veranstaltet. Das Koordinationsbüro GISELA – Freier Kunstraum Lichtenberg in der Giselastraße 12 kümmert sich um die Organisation.

Der Auftakt

Die diesjährige Eröffnung am 4. September ist in der Kunstfabrik HB 55 geplant. Das heutige „Zentrum für künstlerische und kunstgewerbliche Werkstätten“ wurde im Jahr 1909 als „Margarinewerk Berolina“ gegründet. In diesen historischen Gebäuden entwickelt sich seit einigen Jahren in der Herzbergstraße 55 die Kunstfabrik HB55. Aktuell werden dort 240 Räume von Künstlern aus verschiedensten Richtungen wie Bildhauerei, Design, Malerei, Fotografie, Mode und Musik genutzt.

Weitere Informationen
Bezirksamt Lichtenberg, Amt für Weiterbildung und Kultur
Fachbereich Kunst und Kultur, Dr. Catrin Gocksch
(030) 57 79 73 88 – 14
gocksch@kultur-in-lichtenberg.de

Datum 7. März 2020, Text: red/ylla, Bild: Andreas Amme