Berlin-Spandau: Wohnungsbau an der Daumstraße geht voran

Daumstraße Waterkant

Richtfest für 364 neue Wohnungen der WBM in Haselhorst.

Bis zum Jahr 2024 entsteht rund um die Daumstraße, ganz nah am Wasser, ein neues Quartier. Unter der Dachmarke „Waterkant Berlin“ errichten die landeseigenen Wohnungsbauunternehmen WBM und Gewobag insgesamt rund 2.500 Wohnungen, dazu Nahversorgungseinrichtungen und Freizeitflächen.

Dort sollen sich künftig bezahlbare Wohnqualität, Naturerlebnisse und ein urbanes Lebensgefühl verbinden. Für den ersten Bauabschnitt wurde vergangene Woche Richtfest gefeiert. Das teilt die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen mit.

Hohe Aufenthaltsqualität

Laut WBM-Geschäftsführung entstehen am Haselhorster Havelufer nicht nur „bezahlbare Wohnungen in idyllischer Lage“, sondern auch Gewerbeflächen und im nächsten Bauabschnitt eine Kita. Eine öffentlich zugängliche Uferpromenade und die autofreien Gartenhöfe mit Spielplätzen zwischen den Wohngebäuden sollen eine hohe Wohn-und Aufenthaltsqualität schaffen. Das Bezirksamt habe das Bauvorhaben beispielhaft unbürokratisch begleitet. Zu den anderen privaten Bauherren am Havelufer würden gute, nachbarschaftliche Kontakte bestehen.

Spandaus Bezirksbürgermeister Helmut Kleebank verwies auf die Bedeutung der sozialen Infrastruktur für die neuen Bewohner. „Aber auch eine bessere Verkehrsanbindung wie die Verlängerung der Siemensbahn nach Hakenfelde ist zwingend notwendig“, so der SPD-Politiker.

Neuer Anziehungspunkt

Der Grundstein war im Mai 2019 gelegt worden. Seitdem seien die Arbeiten planmäßig vorangegangen, so die Senatsverwaltung. Die denkmalgeschützte Halle der ehemaligen königlichen Pulverfabrik soll zu einem neuen Anziehungspunkt werden. Für die Sanierung und künftige Nutzung wird ein Konzeptverfahren vorbereitet.

Datum: 7. März 2020. Text: Redaktion. Bild: imago images/Jürgen Ritter.