Zingst…tut gut. Das Ostseeheilbad im Überblick

Zingst, vor rund 140 Jahren ein Seefahrerdorf, ist heute die zeitgemäße Version des „Ostseeheilbades“.

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Zingst macht fit! Eingebettet zwischen Ostsee und Bodden inmitten des Nationalparks Vorpommersche Boddenlandschaft, eignet sich das Ostseeheilbad ideal für Aktivsein in der Natur. Geführte Fahrradtouren auf den Deichen, entlang der kleinen Natursehenswürdigkeiten – das weitet die Sinne. Walken, Skaten, Schwimmen, Rudern, Angeln, Wandern, Angeln, Surfen – das hält fit, ist gut für Kreislauf und Seele.  Thalasso an der Ostsee – Meerwasser als natürliches Heilmittel findet Anwendung im Kurmittelcentrum Zingst. Ambulante Vorsorgekuren – eine ideale Verbindung von Urlaub und Gesundheitsvorsorge. Das Wellness-Angebot von Fußreflexmassage über Tai Chi bis hin zu Lach-Yoga ist vielfältig.

Zingst ist kreativ

Das Ostseeheilbad Zingst steht für kreative und emotionale Fotoerlebnisse. Die Halbinsel hatte schon immer eine Sogwirkung auf kreative Menschen. Die besondere Landschaft und das besondere Licht sorgen auch heute noch für Begeisterung. Bilder wecken Emotionen und speichern Erinnerungen. Deshalb ist die Fotografie gerade in dieser Zeit ein wichtiges Medium und nimmt auch im kulturellen Leben von Zingst einen hohen Stellenwert ein. Fotografie ist zudem kreatives Element unter dem Aspekt des Natur- und Umweltschutzes, dem sich die Zingster stellen. Die eigene kreative Entwicklung im fotografischen Bereich fördern: Das ist möglich im Rahmen zahlreicher Fotoworkshops der Fotoschule Zingst (über 150 Fotoworkshops im Jahr) Das Zentrum der Fotografie ist mit vielen weiteren Einrichtungen, wie einem Printstudio und der einmaligen Fotobibliothek, im neuen, modernen Max Hünten Haus zu finden. Im Printstudio kann man drucken lassen: Vom kleinen Bild fürs eigene Album bis hin zum Großformat für die Wand. Im Max Hünten Haus gibt es darüber hinaus eine große Auswahl an Fotoequipment zum Ausleihen und Fotobücher zur Inspiration und zum selbst gestalten. Fotografie auf besondere Weise in Zingst erleben! Seit einigen Jahren gibt es den »OLYMPUS FotoKunstpfad Zingst« als Outdoor-Installation. Die Werke der internationalen Ku?nstler bieten eine Motivwelt fu?r ganz besondere Fotografien – von jung und dynamisch u?ber poetisch und herrlich bis verru?ckt. 

Natur ist Erholung

Faszinierende Wildbeobachtungstouren, Multivisionsshows, Beobachtung der Kranichrast, Fotosafaris und Fotoschauen regen zu einer etwas anderen, kreativen Form der Auseinandersetzung mit der Natur an. Der Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft erstreckt sich von der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst über die Insel Hiddensee bis nach Westrügen. Wildheit und Stille vereint der Nationalpark an Deutschlands Ostseeküste und hat eine Größe von ca. 786 km². DER ZINGST: Rund 20 Kilometer lang und zwischen zwei bis vier Kilometer breit ist der östlichste Teil der Halbinsel. Der Zingst wird oftmals auf das gleichnamige Ostseeheilbad Zingst beschränkt. Dabei hat dieser östlichste Teil der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst weitaus mehr zu bieten. Auf seiner Ost-West-Ausdehnung von 20 Kilometern und seiner Nord-Süd- Breite befinden sich die Orte Ostseeheilbad Zingst, Müggenburg, Sundische Wiese und Pramort. Die Nahtstelle zum Darß an der Hohen Düne vor Prerow ist die schmalste Stelle der gesamten Halbinsel. Sie misst gerade 100 Meter zwischen dem Prerowstrom und der Ostsee. Die Inseln Werder und Bock sind Zingst im Osten, Großer Kirr und Barther Oie südlich vorgelagert. Eine fast unberührte, natürliche Landschaft zwischen Ostsee und Boddenkette mit einer einzigartigen Tier- und Pflanzenwelt. Der Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft besteht seit 1990 und ist der größte Nationalpark an der Ostseeküste.

Natur erleben

Der östliche Teil der Halbinsel Zingst und der Mittelteil des Darß sind Teile des Nationalparks Vorpommersche Boddenlandschaft. Windflüchter prägen das Bild in dieser Region. Windflüchter sind Bäume, dessen Wuchs durch den überwiegend aus einer Himmelsrichtung wehenden Wind beeinflusst werden und sich deshalb im Laufe der Zeit einseitig verformen. Der Natur ganz nah kommt man bei einem Spaziergang im Osterwald, einer Fahrradtour durch die Sundischen Wiesen oder bei einem fotografischen Streifzug. Von April bis Oktober werden unter fachkundiger Leitung von Wanderleitern und Rangern viele verschiedene Führungen und Exkursionen angeboten. Einen besonderen Höhepunkt stellt im Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft der herbstliche Zug der Kraniche und die Hirschbrunft dar. Von weit her ertönen dann die Rufe der allabendlich einfliegenden Vögel des Glücks und die Rufe der röhrenden Hirsche. Die Wattflächen dieser Inseln sind ganz oder teilweise Vogelschutzgebiete. Dort rasten Tausende von Zugvögeln. Im Bereich Zingst-Bock befindet sich einer der größten Kranichschlafplätze Mitteleuropas. Ein Höhepunkt: Die Nationalparktage Zingst: 03. – 04.10. 2020. Das Ostseeheilbad Zingst ist engagierter Nationalparkpartner. Erleben und Naturschutz bilden eine Einheit. Im Nationalpark heißt es, Natur „Natur sein“ lassen. Welch’ spannende Entwicklung wird die nächsten Jahrzehnte für Einheimische und Urlauber zu beobachten sein!

Sehenswürdigkeiten – Einrichtungen

Historische Architektur: die Peter-Pauls-Kirche: moderne Architektur: das Max Hünten Haus als Zentrum der Fotografie. Eine interessante architektonische Lösung ist der Gemeinde mit dem Museum Zingst und der Verbindung des historischen Kapitänshauses mit lichtdurchflutetem Neubau gelungen. Die architektonische Frische spiegelt sich auch in der inhaltlich hervorragend aufgearbeiteten maritimen Geschichte wider. Das Museum ist eingebettet in das Ensemble des Museumshofes, das „Café Alt Zingst“ mit dem Museumshofbäcker und der „Pommernstube“ mit Kreativangeboten, welche alle zu charmanten Festen auf dem Hof beitragen. Für neugierige Familien, entdeckerfreudige Kinder ist das Experimentarium ein wahres Eldorado. Neueröffnung im Juni 2020 mit einem Teil-Neubau eines großen Spiel-Schiffes und einer Handwerker-Hansestadt. Fast jeden Tag können hier Kleine und Große kreativ die Welt erkunden.

Datum: 28. Februar 2020, Text und Bilder: Kur- und Tourismus GmbH, Oliver Nieschulz, Wolfgang Imoehl