Berlin-Spandau: Planungswerkstatt diskutiert über Plan für Siemensstadt 2.0

Siemensstadt

Arbeitsgruppe erarbeitet Forderungen an Siemens und den Senat

Bis zum Jahr 2030 soll aus dem Siemens-Produktionsstandort  beiderseits der Nonnendammallee ein offener Kiez zum Wohnen, Arbeiten und Forschen werden. Erste Konturen der der etwa 70 Hektar großen “Siemensstadt 2.0” wurden Anfang Januar bei der Präsentation des Siegerentwurfs des Städtebaulichen Wettbewerbs vorgestellt.

Doch wird dieser Entwurf dem architektonischen Erbe der einst als Modellsiedlung erreichteten Siemensstadt gerecht? Mit dieser Frage befasst sich die Planungswerkstatt Neue Siemensstadt. Die Gruppe erarbeitet nach eigenen Angaben “Prüfsteine”, anhand derer sie den Siegerentwurf mit den Ansprüchen von Bewohnern und Beschäftigten des Stadtteils abgleicht.

Öffentlicher Austausch

Am 12. Februar, um 18.30 Uhr, sind alle Interessierten zur öffentlichen Plenumssitzung eingeladen. Diese findet im Gemeindesaal der Evangelischen Kirchengemeinde, Schuckertdamm 336-340, statt.

“Für Themen wie Klima, Grün, Wohnen und Verkehr stellen wir Fragen und Forderungen an die Planung des Unternehmens und der Politik”, heißt es in einer Mitteilung. Der  Planungswerkstatt Neue Siemensstadt gehören Anwohner ortsansässige Planer sowie Mitarbeiter von sozialen und gesellschaftlichen Einrichtungen an. Weitere Informationen gibt es hier.

Datum: 9.Februar 2020. Text: Redaktion. Bild: imago images/Schöning