Berlin-Neukölln: Barrierefrei und nachhaltig

Aktualisierte Pläne für den Umbau des Weigandufers wurden vorgestellt.

Das Weigandufer wird barrierefrei und ökologisch nachhaltig umgebaut, heißt es aus dem Bezirksamt. Im Zuge des Umbaus wird das Geländer zum Kanal ersetzt und der Gehwegbereich komplett erneuert. Eine Entwässerungsmulde ermöglicht die Versickerung von Regenwasser und wirkt dadurch nachhaltig ökologisch im Kiez. Mehr als 300 neue vogel- und insektenfreundliche Sträucher werden gepflanzt.

Positive Bilanz

Am 4. September hat Bezirksbürgermeister Martin Hikel (SPD) den Ausschüssen für Verkehr sowie für Grünanlagen in einer gemeinsamen Sitzung die aktualisierten Pläne für den Umbau des Uferweges vorgestellt. Diesen seien zahlreiche Gespräche mit Anwohnern und ein gemeinsamer Workshop zur Bepflanzung vorausgegangen. Insofern zieht Hikel ein positives Resumee: „Zu Recht haben Anwohner darauf aufmerksam gemacht, dass die ursprünglichen Planungen aus dem Jahr 2015 nicht den heutigen ökologischen Ansprüchen genügen können. Deshalb haben wir gemeinsam nach besseren Lösungen gesucht, wie der Uferbereich für alle attraktiv werden kann.“ Hikel sei sehr zufrieden, dass nun ein gemeinsamer Weg gefunden wurde, wie die weiteren Baumaßnahmen aussehen werden.

Ökologisches Bewusstsein

Das Weigandufer könne künftig nicht nur barrierefrei von allen genutzt werden, sondern sei auch ein Beispiel für ökologisch bewusstes Bauen in der verdichteten Großstadt. Bereits im vergangenen Jahr wurde das Weigandufer als Fahrradstraße ausgewiesen. In diesem Jahr begannen die Baumaßnahmen im Bereich des Wildenbruchparks, wo ein Abschnitt ausschließlich für Radfahrer entstanden ist. Die weiteren Baumaßnahmen sollen ab Oktober beginnen und im Herbst 2020 abgeschlossen sein.

Datum: 15. September 2019, Text: red, Bild: Stefan Bartylla