Ein Abend voller Entdeckungen

Buntes Programm zur Langen Nacht der Wissenschaften.

Seit mehr als 100 Jahren wird rund um den Ernst-Reuter-Platz leidenschaftlich geforscht und studiert. Hier forschten zum Beispiel Hermann von Helmholtz, ein wahrer Universalgelehrter, und Konrad Zuse, Erfinder des ersten Computers. Auf dem Areal zwischen Spreeknie und Bahnhof Zoo stehen auch heute große Versuchshallen und modernste Forschungslabore vor allem für Ingenieur- und Naturwissenschaften.

Überall Technik

Beste Bedingungen also für einen vielseitigen Abend mit zahlreichen Mitmachexperimenten. Die gibt es am 9. Juni wieder ab 17 Uhr an allen teilnehmenden Standorten zur Langen Nacht der Wissenschaften. Zum ersten Mal in der Langen Nacht dabei ist auch das Vivantes Klinikum Spandau, das von der Neurologie über die Radiologie, Gerontopsychiatrie und Onkologie bis hin zur Unfallchirurgie ein weites Feld medizinischer Fachrichtungen abdeckt. Und auch für Kinder gibt es natürlich einiges zu entdecken.

Für Kinder

So auch bei der „Fantastischen Kindershow“ auf dem Kindercampus im Haus der Ideen der Technischen Universität Berlin (TUB). Auf dem Programm stehen einige Mitmachexperimente, ein Hula-Hoop-Wettbewerb und ein Kinderzirkus. Vorbei ist der Spaß für die Kleinen um 23 Uhr.

Für Erwachsene

Erwachsene können derweil mit dem kostenfreien E-Bus der BVG von Charlottenburg nach Wedding fahren und schon einmal das Fahrerlebnis von morgen – inklusive Crash-Test – ausprobieren. Treffpunkt ist um 17 Uhr der Vorplatz der TU, Straße des 17. Juni 135. Im Vivantes Netzwerk für Gesundheit, Neue Bergstraße 6 können Besucher im Demenz-Simulator erfahren wie Menschen mit Demenz ihre Umwelt wahrnehmen. Das Experiment dauert zehn Minuten und wird alle 60 Minuten angeboten. Die emovis GmbH in der Wilmersdorfer Straße 79 bietet Einblicke in das Mysterium Schlaf. Zum Thema Schlafstörungen gibt es um 18 und um 20 Uhr einen halbstündigen Vortrag.

Datum: 3. Juni 2018, Text: Redaktion, Bild: TU Berlin / Pressestelle / Tobias Rosenberg