Israelisches Theater im Admiralspalast

Odd Birdz erstmals in Deutschland zu Gast.

Am 18. 19. und 22. April kommt die Comedy-Theatergruppe Tziporela aus Tel Aviv in den Admiralspalast, Friedrichstraße 101 – und feiert dort mit „Odd Birdz“ ihr deutsches Debüt. Jeweils um 20 Uhr gibt es 20 tragisch-komische Sketche aus Alltagssituationen zu sehen. Mit ihrer international erfolgreichen Show „Odd Birdz“ bringen die Ausnahmekünstler ein  Unterhaltungsprogramm auf die Bühne, das so bunt und vielseitig ist wie die Darsteller selbst – und garantiert kein Auge trocken lässt.

Mit Witz und Charme

In über 20 tragisch-komischen Sketchen nimmt Tziporela ganz gewöhnliche Alltagssituationen auf die Schippe und zeigt, wie dramatisch, zynisch und vor allem urkomisch das Leben manchmal spielt. Auf einer emotionalen Achterbahnfahrt macht das neunköpfige Ensemble Halt bei unbeholfenen Dates, misslungenen Vorstellungsgesprächen oder herkömmlichen Flughafenkontrollen, die allesamt unerwartete Wendungen nehmen. Mit ihren mitreißenden Kurzgeschichten und unverblümten Dialogen halten die Israelis ihren Zuschauern gekonnt den Spiegel vor und erinnern daran, dass wir im Grunde alle komische Vögel sind – „Odd Birdz“ eben.

Schauspieler im Mittelpunkt

„Tziporela ist ein israelischer Exportschlager. Das Ensemble zeichnet sich durch einen einzigartigen Humor aus. Das Talent der Künstler, Alltägliches zu abstrahieren, auch über schwierige Situationen und uns selbst zu lachen und so einen Denkprozess anzustoßen, ist wirklich beeindruckend“, erklärt Tsach Saar, Kulturattaché der Botschaft Israels.Seit seiner Gründung im Jahr 2005 hat sich das multinationale Ensemble einem einzigartigen Stilmix verschrieben und damit bereits so manches traditionelles Theater in seinen Grundfesten erschüttert. Tziporela versteht sich als unabhängiges, basisdemokratisches Start-Up, bei dem die Schauspieler im Mittelpunkt stehen und die Künstler jede Entscheidung gemeinsam treffen. Vom Drehbuch über die Regie bis hin zum Bühnenbild erfolgt bei den jungen Israelis alles aus einer Hand. Auf den Brettern, die die Welt bedeuten, ist das ein revolutionärer Ansatz, mit dem die Israelis in Berlin ordentlich Staub aufwirbeln dürften.

Wer noch Karten für die Aufführungen kaufen möchte, kann dies an der Abendkasse oder online auf den Seiten des Veranstalters tun.

Text: Redaktion, Bild: Georg Kahlau (ipse Communication)