Jugendgewalt nimmt wieder zu

 Mehr Vorfälle im Bezirk.

Seit 2013 nahm die Jugendgewalt in Berlin kontinuierlich ab. Im vergangenen Jahr gab es jedoch wieder einen leichten Anstieg. Das zeigt das „Vierte Monitoring zur Jugendgewaltdelinquenz in Berlin“. Die Jugendgewalt in Berlin schwankt somit – nach jahrelangen Rückgängen – um einen im Vergleich der letzten zehn Jahre niedrigen Wert. In Mitte ist die „altersspezifische Kriminalitätsbelastung im Berliner Vergleich überdurchschnittlich ausgeprägt“, heißt es in dem Monitoring.

Im Vergleich mit der gesamten Stadt werden demnach mehr kiezbezogene Straftaten, Körperverletzungen und Diebstähle registriert. Vor allem Jugendgewalttäter sind hier auffällig häufig in Straftaten verwickelt. Insbesondere die touristischen Gebiete, wie das Regierungsviertel oder der Alexanderplatz seien von einer hohen Gewaltbelastung betroffen. Aber auch die Brunnenstraße Nord, die Osloer Straße oder das Gebiet rund um den Hauptbahnhof sind Brennpunkte. Zudem sei auch die schulische Gewalt im Bezirk ausgeprägter als in anderen Stadtteilen.

(red)