„Gnadenfrist” für Potse und Drugstore

Jugendarbeit: Mietvertrag vorerst verlängert.

Die selbstverwalteten Jugendeinrichtungen Potse und Drugstore können noch einmal durchatmen: Ihr Mietvertrag ist noch einmal für ein Jahr verlängert worden. Dies teilten sie in ihren Social Media-Kanälen mit. „Wie wir heute erfahren haben, wird der Mietvertrag zwischen dem Bezirksamt und dem Investor für die Flächen von Potse und Drugstore, um ein weiteres Jahr verlängert“, ist dort zu lesen.

Allzu viel Jubel kommt auch bei den Einrichtungen nicht auf, denn sie sehen die Vertragsverlängerung als „Gnadenfrist“. Ihre Zukunft als älteste selbstverwaltete Jugendzentren bleibe ungewiss.

Vor einigen Wochen hatte das Bezirksamt im Rahmen einer Bezirksverordnetenversammlung noch wenig Optimismus gezeigt, dass es zu einer Vertragsverlängerung kommen würde, da der Verwalter der Immobilie Nutzungskonflikte der Einrichtungen mit anderen Mietern sehe. Die Suche nach einem Alternativstandort läuft auf Hochtouren, derzeit wird eine neue Option geprüft und mit den Verantwortlichen diskutiert. Das Gebäude, in dem sich die Jugendeinrichtungen befinden, war bis Ende der 1980er-Jahre im Besitz des Bezirks, wurde dann aber an die BVG verkauft. Diese wiederum veräußerte es im Jahr 2008 an private Investoren.

(red)