Engagiert für die Aussöhnung

Auszeichnung: Polen würdigt Klaus Leutners Arbeit.

Klaus Leutner hat vom Präsidenten der Republik Polen das Kavalierkreuz des Verdienstordens der Republik Polen verliehen bekommen. Er habe „sich in besonderem Maße um die Aussöhnung von Deutschen und Polen und das Verständnis füreinander verdient gemacht“, so Treptow-Köpenicks Bezirksstadträtin Cornelia Flader (CDU). „Sein Heimat- und Wohnbezirk ist mit ihm zusammen stolz auf seine Arbeit und auf diese Auszeichnung.“

Schwerpunkt der Arbeit Leutners ist sein Einsatz für die Initiative KZ-Gedenkstätte Lichterfelde e.V. Freunde Leutners umschreiben sein Wirken mit den Worten „Erinnern, Forschen, Hören und neue Menschen und neue Generationen für die Zeit des Nationalsozialismus in der eigenen Nachbarschaft zu interessieren“. Im November vergangenen Jahres hatte Leutner nach jahrelangen Recherchen auf dem Friedhof in Altglienicke gemeinsam mit Institutionen der katholischen Kirche beider Länder eine Gedenkveranstaltung für ermordete polnische Priester am Ort ihrer Bestattung organisiert. Die feierliche Aushändigung der Auszeichnung erfolgt am
25. November. Darüber informiert das Bezirksamt.

(red)